Morning News

Siemens vertieft Partnerschaft mit Nvidia

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Wed, 07.01.2026 - 00:00

Thema des Tages

Siemens hat eine Erweiterung der Partnerschaft mit Nvidia angekündigt. Ziel der intensivierten Zusammenarbeit ist es, Künstliche Intelligenz (KI) zum Betriebssystem der Industrie zu machen, wie der deutsche Technologiekonzern auf der CES 2026 in Las Vegas mitteilte. Mit neuen Angeboten solle die industrielle und physische KI in alle Branchen und industriellen Arbeitsabläufe gebracht werden. Während Nvidia die KI-Infrastruktur, Simulationsbibliotheken, Modelle, Frameworks und Blaupausen bereitstellen werde, bringe Siemens Hunderte Experten für industrielle KI sowie führende Hardware- und Softwarelösungen ein. "Gemeinsam machen wir Künstliche Intelligenz zum industriellen Betriebssystem - und definieren neu, wie die physische Welt entworfen, gebaut, und betrieben wird. Wir skalieren KI und schaffen konkreten Nutzen für die reale Welt", sagte Siemens-Vorstandsvorsitzender Roland Busch. Die beiden Unternehmen wollen zudem die weltweit ersten vollständig KI-gesteuerten adaptiven Fertigungsstandorte errichten.

Schweizer Aktien

Mit freundlicher Tendenz hat der schweizerische Aktienmarkt den Handel am Dienstag beendet. Der SMI gewann 0,6 Prozent auf 13.322 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich zwölf Kursgewinner und acht -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 19,88 (Vortag: 27,71) Millionen Aktien. Angeführt wurde der SMI von Pharmaschwergewicht Novartis, dessen Kurs nachrichtenlos um 2,8 Prozent stieg. Ein deutliches Plus von 2,6 Prozent verbuchte auch die Alcon-Aktie. Der Augenheilkundespezialist wird das US-Unternehmen Staar Surgical nun doch nicht übernehmen, nachdem dessen Aktionäre ihre Zustimmung zu der Transaktion verweigert haben. Ebenfalls im Sektor ging es für Roche um 1,4 Prozent aufwärts und für Lonza um 0,4 Prozent. Erneut verkauft wurde die Nestle-Aktie (-0,4%), was Marktteilnehmer mit dem Rückruf von Babynahrung durch den Konzern erklärten. Die betroffenen Produkte könnten mit Toxinen belastet sein. Bei Swiss Re (-0,9%) dürfte erneut Skepsis bezüglich der anstehenden Erneuerungsrunde belastet haben. Die Aktien der UBS (-1,6%) wurden im Einklang mit dem europäischen Bankensektor verkauft.

Internationale Märkte

Europa
Nach der Rally zu Wochenbeginn ist es am Dienstag ruhiger am europäischen Aktienmarkt zugegangen. Die Spekulationen über eine mögliche Übernahme Grönlands durch die USA nach der Militärintervention in Venezuela schien die Anleger nicht wirklich zu beunruhigen. Offenbar glauben die Marktakteure nicht an Annektion der semi-autonomen dänischen Insel, was vermutlich das Ende der Nato bedeuten würde. Günstige Preisdaten aus Frankreich und Deutschland lösten vielmehr neue Zinssenkungsfantasien aus. Unterstützt wurde dies noch durch tendenziell schwächere Einkaufsmanager-Indizes. Der Gesamt-PMI für Europa wurde für Dezember auf 51,3 abgesenkt nach der ersten Lesung bei 51,5 Punkten. Der DAX gewann 0,1 Prozent auf 24.892 Punkte, bei 24.969 Punkten wurde ein neues Rekordhoch markiert. Der Euro-Stoxx-50 schaffte ein Plus von 0,1 Prozent auf 5.932 Punkte. Am Devisenmarkt gab der Euro leicht nach auf 1,1691 Dollar, an den Anleihemärkten fielen die Renditen. Novo Nordisk stiegen an der Börse Kopenhagen um 5 Prozent. Der dänische Pharmakonzern hat am Montag mit dem Verkauf von Wegovy in Kapselform in den USA begonnen. Bislang wird das Abnehmmittel als subkutane Injektion verabreicht. Die Pille wird in Apotheken sowie Online verkauft. Ein Starter-Paket ist ab 149 Dollar monatlich erhältlich.

USA
Mit einer freundlichen Tendenz hat sich die Wall Street am Dienstag gezeigt. Zinssenkungshoffnungen stützten die Kurse erneut, wie es aus dem Handel hiess. Ansonsten warteten die Anleger auf die wichtigen Arbeitsmarktdaten für Dezember, die am Freitag veröffentlicht werden sollen. Die Entwicklungen um Venezuela belasteten die Stimmung weiterhin nicht. Dow Jones und S&P-500 stiegen auf Rekordhochs. Der Dow-Jones-Index gewann 1,0 Prozent auf 49.462 Punkte. Der S&P-500 kletterte um 0,6 Prozent, und der Nasdaq-Composite erhöhte sich um ebenfalls 0,6 Prozent. Vorläufigen Angaben zufolge wurden an der Nyse 1.785 (Montag: 1.910) Kursgewinner gezählt und 986 (860) -verlierer, während 54 (74) Titel unverändert schlossen. Im Fokus stand der Technologie-Sektor, nachdem Nvidia früher als erwartet schnellere KI-Chips vorgestellt hatte. Die Nvidia-Aktie sank indessen um 0,5 Prozent. CEO Jensen Huang präsentierte auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die neuesten KI-Serversysteme, bekannt als "Vera Rubin". Diese kommen im zweiten Halbjahr 2026 in den Verkauf. Normalerweise enthüllt Nvidia Details zu Spezifikationen und Fähigkeiten der neuesten Chips auf der Frühjahrs-Entwicklerkonferenz im Silicon Valley. Dieses Jahr hätten die für KI erforderliche Komplexität der Berechnungen und die immense Nachfrage nach fortschrittlichen Prozessoren zum Trainieren und Betreiben von Modellen die Halbleiterindustrie dazu veranlasst, schneller zu handeln, sagte Huang. Die Papiere von Advanced Micro Devices verloren 3,1 Prozent. Der Chip-Hersteller hatte auf der CES seine neueste Generation von Mobil- und Desktop-Prozessoren vorgestellt. Seine Aktie hatte allerdings im vergangenen Jahr um gut 70 Prozent zugelegt. Microchip Technology kletterten mit einem erhöhten Umsatzausblick um 11,6 Prozent in die Höhe. Steil nach oben ging es mit den Aktien einiger Hersteller von Speicherprodukten. Sandisk und Western Digital sprangen um 27,6 und 16,8 Prozent nach oben. Der Kurs von Seagate machte einen Satz von 14 Prozent. Einen nachrichtlichen Hintergrund hatte der Kursanstieg nicht. Beobachter verwiesen jedoch auf das weltweit knappe Angebot an Speicherchips und die Erwartung, dass sich die Angebotsengpässe verschärfen werden.

Asien
Trotz positiver Vorgaben der Wall Street geht es am Mittwoch an den ostasiatischen Börsen nur uneinheitlich zu. Nach den teils sehr starken Aufschlägen zu Beginn der Woche dürften dabei Gewinnmitnahmen eine Rolle spielen. Insbesondere in Tokio, wo der Nikkei-225-Index nach seinem Rekordhoch auf Schlusskursbasis vom Vortag um 1,3 Prozent zurückkommt auf 51.853 Punkte. Auch in Hongkong geht es mit 1,3 Prozent etwas deutlicher zurück, während sich Schanghai gut behaupten kann.

Obligationen
Die Renditen am US-Anleihemarkt holten am Dienstag einen Teil ihrer Vortagesverluste wieder auf. Die Rendite zehnjähriger Papiere stieg um 2 Basispunkte auf 4,19 Prozent.

Analyse
UBS erhöht VAT Group auf 430 (380) CHF – Buy
UBS erhöht Orange auf 16,20 (15,20) EUR – Buy
UBS erhöht ASM International auf 685 (640) EUR – Buy

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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