Morning News

Schindler steigert Gewinn im vergangenen Jahr deutlich

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Wed, 11.02.2026 - 00:00

Thema des Tages

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat im vergangenen Jahr zwar etwas weniger umgesetzt und Aufträge hereingeholt, aber deutlich mehr verdient. Im neuen Jahr will Schindler moderat weiter wachsen und noch profitabler werden. Insgesamt gab der Umsatz um 2,6 Prozent auf 10,95 Milliarden Franken nach, wie der Innerschweizer Konzern am Mittwoch bekannt gab. Dabei schlug erneut der starke Franken aufs Ergebnis. Fremdwährungseffekte kosteten 431 Millionen Franken Umsatz. In Lokalwährungen wäre der Umsatz um 1,3 Prozent gewachsen. Der bereinigte Betriebsgewinn EBIT stieg dagegen um 8,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Franken. Die operative Marge verbesserte sich auf 13,3 Prozent von 12,0 Prozent im Vorjahr. In den Zahlen sind gewisse Posten wie Restrukturierungskosten in Höhe von 54 Millionen und Aufwendungen für das Programm Building Minds von 16 Millionen Franken nicht enthalten. Die Grundlage für künftige Ergebnisse ist leicht geschrumpft. Der Auftragseingang sank um 0,9 Prozent auf 11,31 Milliarden Franken. Mit den Zahlen hat Schindler die Erwartungen der Analysten beim bereinigten EBIT leicht übertroffen, sonst aber knapp verfehlt. Im neuen Geschäftsjahr 2026 erwartet Schindler ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen. Die EBIT-Marge soll 13 Prozent erreichen.

Schweizer Aktien

Die abwartende Tendenz am schweizerischen Aktienmarkt hat sich auch am Dienstag weiter fortgesetzt. Der SMI erhöhte sich um einen halben Punkt auf 13.518 Punkte. Der Schweizer Franken zeigte gegenüber dem Euro weiter Stärke und kletterte auf den höchsten Stand seit 2015. Bei den Einzelwerten legten die Aktien von Richemont (+2,2%) und Swatch (+2,4%) deutlich zu. Die zuletzt stark gestiegenen zyklischen Aktien kamen dagegen etwas zurück. So ging es für die Holcim-Aktie um 1,2 Prozent nach unten und Amrize verloren 1,1 Prozent. Ein uneinheitliches Bild zeigten die defensiven Index-Schwergewichte. Während die Titel von Novartis und Nestlé um jeweils 0,7 Prozent zulegten, büssten die Papiere von Roche 0,8 Prozent ein.

Internationale Märkte

Europa
Die europäischen Aktienmärkte haben den Handel am Dienstag mit kleinen Verlusten beendet. Der DAX schloss 0,1 Prozent tiefer bei 24.988 Punkten, der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,2 Prozent auf 6.047 Punkte. Philips sprangen nach starken Quartalszahlen deutlich an - um knapp 12 Prozent. Die Ergebnisse des Unternehmens für 2025 hätten die Prognose übertroffen und die Prognosen für 2026 und 2028 positiv überrascht, schreiben die Analysten von Jefferies. Der niederländische Medizintechnikkonzern habe im vierten Quartal eine weitere sequenzielle Verbesserung erzielt, mit einem organischen Umsatzwachstum von 6,4 Prozent gegenüber einem Konsens von 4,9 Prozent und einer Marge von 15,1 Prozent gegenüber einem Konsens von 13,5 Prozent. Kursgewinne von knapp 11 Prozent gab es bei Kering nach Zahlenausweis. Der Gucci-Eigentümer will nach Jahren des Rückgangs im Jahr 2026 wieder auf Wachstumskurs zurückkehren und treibt dafür einen Sanierungsplan voran. Vor allem der positive Ausblick auf die Trendwende bei Gucci trieb die Aktie nach oben. Auffallend war die Stärke bei den Titeln der Chemiebranche. Die Analysten bei Goldman Sachs hatten sich den Sektor genauer angeschaut, unter anderem schossen Symrise mit ihrer neu erteilten Kaufempfehlung um knapp 7 Prozent nach oben. Evonik sprangen um 5,7 Prozent nach oben dank doppelter Hochstufung von "Verkaufen" auf "Kaufen". Bei Lanxess reichte allein die Befreiung von der Verkaufsempfehlung und die Einstufung mit "Neutral", um die Aktien 11,1 Prozent anziehen zu lassen.

USA
Mehrheitlich mit leichten Abgaben hat sich am Dienstag die Wall Street gezeigt. Der Dow-Jones-Index erhöhte sich um 0,1 Prozent auf 50.188 Punkte. Der S&P-500 fiel um 0,3 Prozent und der Nasdaq-Composite schloss mit einem Minus von 0,6 Prozent. Unter anderem hat Coca-Cola durchwachsene Zahlen bekannt gegeben. Die Aktie fiel um 1,5 Prozent. Spotify machten einen Satz nach oben von 14,8 Prozent. Der Audio-Streaming-Anbieter hat im vierten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen und solide Margenprognosen abgegeben. Aktien der Google-Mutter Alphabet verloren 1,8 Prozent. Die Anleiheemission von Alphabet über 20 Milliarden US-Dollar ist auf eine "überwältigende" Nachfrage gestossen, was ein Emissionsvolumen über den erwarteten 15 Milliarden US-Dollar ermöglicht hat, schrieben die Analysten von Saxo. Alphabet diversifiziere nun seine Emissionen, gebe Anleihen in Pfund Sterling aus, darunter eine ungewöhnliche 100-jährige Anleihe, und plane zudem eine Emission in Schweizer Franken. Titel aus dem Bereich Vermögensverwaltung standen unter Druck. Die Aktien von Raymond James Financial gaben um 8,8 Prozent nach. LPL Financial Holdings, Charles Schwab und Stifel Financial verzeichneten Rückgänge von bis zu 8,3 Prozent. Am Montag nach Handelsschluss hat ON Semiconductor überraschend gute Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt, doch verfehlte der Ausblick die Erwartungen des Markts. Für die Aktie ging es um 3,5 Prozent aufwärts. Die Aktien von Kyndryl (+5%) verzeichneten eine Gegenbewegung, nachdem sie am Montag mehr als die Hälfte ihres Werts verloren hatten. Applovin legten um weitere 2,7 Prozent zu, nachdem sie am Vortag bereits einen Satz von mehr als 13 Prozent gemacht hatten. Die Aktie profitierte weiterhin davon, dass die Finanzpublikation Capitalwatch den Vorwurf der Geldwäsche zurückgezogen und sich bei Hauptaktionär Hao Tang entschuldigt hat.

Asien
Weiter gute Stimmung herrscht am Mittwoch an den Aktienmärkten in Ostasien. Der HSI in Hongkong legt um 0,4 Prozent zu, der Shanghai-Composite um 0,2 Prozent. In Seoul steigt der Kospi um 1,3 Prozent - gestützt vom Indexschwergewicht Samsung Electronis. Die Aktie erholt sich um 1,3 Prozent, nachdem sie am Vortag unter Gewinnmitnahmen gelitten hatte.

Obligationen
Der US-Anleihemarkt verzeichnete nach den schwächeren Einzelhandelsdaten regen Zulauf. Steigende Kurse drückten die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen um 6,0 Basispunkte auf 4,14 Prozent.

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Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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