Morning News

Swiss Life steigert Betriebsgewinn leicht und erhöht Dividende

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Thu, 12.03.2026 - 00:00

Thema des Tages

Swiss Life hat das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr 2025 gesteigert. Während sich der Versicherungsbereich mit als stabiler Anker erwies, verdiente der Finanzkonzern im Gebührengeschäft weniger Geld. Die Dividende wird ein weiteres Mal erhöht. Der bereinigte Betriebsgewinn der Swiss Life legte im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 1,83 Milliarden Franken zu, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen gerechnet stieg das operative Ergebnis um 3 Prozent. Der Reingewinn stagnierte bei 1,26 Milliarden Franken. Derweil bleibt die Gruppe gemessen an der Kapitalquote (SsT) von rund 210 Prozent solide kapitalisiert. Vor diesem Hintergrund schlägt der Verwaltungsrat den Aktionärinnen und Aktionären eine weitere Dividendenerhöhung vor. Je Aktie sollen 36,50 Franken ausbezahlt werden nach 35 Franken im letzten Jahr. Mit den ausgewiesenen Zahlen und dem Dividendenvorschlag hat Swiss Life die Vorgaben der Analysten erreicht. Im "Swiss Life 2027"-Programm hat sich der Konzern die weitere Steigerung der Gewinnqualität und Gewinnwachstum auf die Fahne geschrieben. Bis 2027 will Swiss Life das Fee-Ergebnis auf über 1 Milliarde Franken ausweiten und die Eigenkapitalrendite in den Bereich von 17 bis 19 Prozent führen. Im Jahr 2025 hat eine Rendite von 17,2 Prozent resultiert.

Schweizer Aktien

Im Verbund mit den europäischen Börsen hat der schweizerische Aktienmarkt am Mittwoch leichter geschlossen. Der SMI verlor 0,8 Prozent auf 12.959 Punkte. Die Verluste im Leitindex waren breit gestreut - gegen den Trend stiegen Logitech nach starken Oracle-Zahlen um 0,5 Prozent. Die Berenberg-Analysten sprachen mit Blick auf Roche (-1,6%) von einer durchwachsenen Bilanz bei den jüngsten Schlagzeilen zur Pipeline bei Immunologie und Onkologie. Die Wettbewerberpapiere von Novartis sanken um 0,6 Prozent. Auch die ebenfalls schwer gewichteten Nestlé (-0,1%) verbuchten Abgaben. Harte Fakten gab es nur bei Nebenwerten. Der Kurs des Reisebedarfseinzelhändlers Avolta kletterte nach Zahlenvorlage um 3,7 Prozent. "Wenngleich das Risiko längerer Reiseunterbrechungen im Nahen Osten Unsicherheit für den Ausblick schafft, untermauern die geografische Diversifizierung von Avolta und die sich verbessernde Leistung in Nordamerika die Widerstandsfähigkeit", urteilte Analyst Manuel Lang von Vontobel. RBC hob den Aktienrückkauf als einen zentral positiven Punkt hervor. Curatis sprangen um über 46 Prozent nach oben - das Biotechnologie-Unternehmen gab eine exklusive Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung mit Neupharma für den japanischen Markt bekannt. Geschäftszahlen legten zudem BKW (+0,3%), Vetropack (-1%) und Fundamenta Real Estate (-0,3%) vor. Nach einer Abstufung auf "Neutral" durch die UBS verbilligten sich Also um 4,5 Prozent.

Internationale Märkte

Europa
Zur Wochenmitte haben die europäischen Aktienmärkte unter Druck gestanden. Der DAX verlor 1,4 Prozent auf 23.640 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,7 Prozent auf 5.795 Punkte abwärts. Bei den Einzelwerten fielen Rheinmetall nach Zahlenausweis um 8,0 Prozent. Die hohe Wehrtechniknachfrage hat dem Unternehmen vergangenes Jahr ein hohes Umsatzplus von 29 Prozent beschert, was dennoch die Erwartung nicht ganz erfüllte. Das operative Ergebnis kletterte überproportional zu den Erlösen, die Gewinnrendite stieg zwar auf 18,5 Prozent, jedoch hatten Analysten mit 19,0 Prozent etwas mehr erwartet. Die Aktionäre sollen aber dennoch eine deutlich höhere Dividende erhalten. Auch andere Rüstungsaktien wurden verkauft. In Mailand verloren Leonardo 3,2 Prozent. Die Aktie der Porsche AG gewann 6,1 Prozent nach endgültigen Geschäftszahlen für 2025. Sie wurden als unter den Erwartungen liegend bezeichnet. In Madrid reagierten Inditex auf gute Quartalszahlen mit Aufschlägen von 0,5 Prozent. Das operative Ergebnis ist laut Jefferies 2 Prozent über den Konsensschätzungen ausgefallen. Der Modekonzern sei solide ins neue Jahr gestartet. Der Ausblick bewege sich im Rahmen der Markterwartungen. Mit neuen Streikankündigungen büsste die Lufthansa-Aktie 1,6 Prozent ein. Die Henkel-Aktie büsste 2,8 Prozent ein. Der Konsumgüterhersteller hatte im vergangenen Jahr trotz eines starken Schlussquartals nur ein verhaltenes Wachstum erzielt und die eigene Prognose sowie die Markterwartung verfehlt.

USA
Gestiegene Ölpreise und die Ungewissheit über die Dauer des Iran-Krieges haben zur Wochenmitte der Wall Street keine Kauflaune aufkommen lassen. Der Dow-Jones-Index verlor 0,6 Prozent auf 47.417 Punkte. Der S&P-500 büsste 0,1 Prozent ein und der Nasdaq-Composite schaffte den Sprung ins Plus um 0,1 Prozent - gestützt von Oracle. Weitgehend unbeachtet blieben die US-Verbraucherpreise für Februar. Der Inflationsdruck war wie erwartet stabil geblieben. Taktgeber für die Inflationserwartungen seien aktuell aber die Ölpreise. Unter den Einzelaktien machten die Aktien von Oracle einen Satz um 9,2 Prozent nach oben. Geschäftszahlen und Ausblick seien stärker als erwartet ausgefallen - ein Zeichen dafür, dass sich die enormen Investitionen des Cloud-Konzerns in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlten, meinte Analystin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. Die Ergebnisse hievten den Technologiesektor im S&P-500 um 0,5 Prozent nach oben und damit an die Branchenspitze. UniFirst stiegen um 6,6 Prozent. Das Unternehmen stimmte einer Übernahme durch seinen Konkurrenten Cintas (+1,1%) zu. Campbell's büssten 7,1 Prozent ein. Der Lebensmittelkonzern meldete für das zweite Geschäftsquartal Umsätze und Gewinne unter Markterwartungen - ebenso der Ausblick enttäuschte. Auch die Geschäftszahlen von AeroVironment (-6,2%) überzeugten nicht. Eine Kooperation mit der KI-Ikone Nvidia schoben Nebius um 16,2 Prozent nach oben. Eine Kapitalerhöhung liess die Papiere von Kosmos Energy um über 17 Prozent einbrechen.

Asien
Wieder steigende Ölpreise lasten am Donnerstag auf den Börsen in Ostasien und Australien. Angriffe auf mehrere Schiffe in der Strasse von Hormus treiben den Preis für ein Barrel Brentöl aktuell um 8,5 Prozent auf 99,78 Dollar je Barrel nach oben. Zeitweise überwand er die Marke von 100 Dollar. An der Börse in Tokio geht es mit dem Topix um 1,7 Prozent abwärts. Der Kospi in Seoul gibt um 0,9 Prozent nach. In Shanghai verliert der Composite-Index 0,7 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong notiert 1,7 Prozent im Minus.

Obligationen
Am US-Rentenmarkt stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen um 8 Basispunkte auf 4,22 %, befeuert von gestiegenen Ölpreisen. Teure Energiepreise schmälerten die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen, hiess es. Zudem wurden die Notierungen von einer schwachen Auktion am Primärmarkt belastet.

Analyse
Kursziel Partners Group: Goldman Sachs senkt auf 1120 (1220) CHF - Neutral
Kursziel Cicor: UBS senkt auf 172 (173) CHF - Buy
Kursziel Galenica: UBS senkt auf 85 (86) CHF - Sell

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

Folgen Sie uns
Wissenswertes

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie jeden Monat eine Auswahl per Mail


Sponsoren
UEFA Europa LeagueGenève ServetteZSC Lions

Seien Sie sich des Risikos bewusst

Der Handel mit Hebelprodukten auf der Forex-Plattform, wie zum Beispiel Forex, Spot-Edelmetalle und Differenzkontrakte (CFDs), birgt aufgrund der Hebelwirkung ein erhebliches Verlustrisiko und ist womöglich nicht für alle Anlegerinnen und Anleger geeignet. Berücksichtigen Sie Ihre Erfahrung, Ihre Anlageziele, Vermögenswerte, Ihre Einkünfte und Risikobereitschaft, bevor Sie ein Konto bei Swissquote eröffnen. Verluste sind theoretisch unbegrenzt und Sie müssen eventuell zusätzliche Zahlungen leisten, wenn Ihr Kontostand unter die erforderliche Margenhöhe fällt. Daher sollten Sie keine Spekulationen, Anlagen oder Absicherungsgeschäfte mit Kapital tätigen, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können, das Sie geliehen haben, das Sie dringend benötigen oder das für den persönlichen oder den Lebensunterhalt Ihrer Familie notwendig ist. In den letzten 12 Monaten haben 73.10% der Privatanlegerinnen und Privatanleger beim Handel mit CFDs entweder Geld verloren, bei der Schliessung ihrer Position den Verlust ihrer gesamten Margin erlitten, oder nach Schliessung ihrer Position einen Negativsaldo verzeichnet. Sie sollten sich aller mit dem Forex-Handel verbundener Risiken bewusst sein und den Rat einer unabhängigen Finanzberaterin bzw. eines unabhängigen Finanzberaters einholen, falls Sie sich nicht sicher sind. Weitere Einzelheiten, einschliesslich Informationen über die Hebelwirkung, die Funktionsweise von Margins sowie die Kontrahenten- und Marktrisiken entnehmen Sie bitte unserem Risikohinweis für Forex und CFD. Der Inhalt dieser Website stellt Werbematerial dar und wurde keiner Aufsichtsbehörde gemeldet oder übermittelt.

KI-generierte Inhalte

Einige der visuellen Inhalte auf unserer Website wurden mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generiert und/oder verbessert. Alle Inhalte werden jedoch einer gründlichen Überprüfung und Freigabe durch Menschen unterzogen, um ihre Richtigkeit, Relevanz und Übereinstimmung mit den Bedürfnissen unserer Nutzenden und unserer Kundschaft sicherzustellen.