Morning News

Totalenergies stellt Produktion in Katar und im Irak ein

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Mon, 16.03.2026 - 00:00

Thema des Tages

Totalenergies stellt die Öl- und Gasproduktion in mehreren Ländern ein, da die Kämpfe im Nahen Osten anhalten. Der französische Energiekonzern teilte mit, dass die Produktion in Katar, im Irak und vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate eingestellt wurde oder derzeit eingestellt wird. Dies entspricht etwa 15 Prozent der Gesamtproduktion des Unternehmens. Der Konflikt habe aber keine Auswirkungen auf die Onshore-Produktion in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Konzern geht davon aus, dass das Wachstum durch die wertsteigernden Fördermengen in diesem Jahr überwiegend ausserhalb des Nahen Ostens erzielt wird, was bedeutet, dass höhere Ölpreise die Produktionsdrosselung in der Region voraussichtlich mehr als ausglichen werden.

Schweizer Aktien

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Freitag nach einer zweitägigen Durststrecke unverändert geschlossen und sich damit dank seiner defensiven Schwergewichte besser als die übrigen Börsen in Europa geschlagen. Der SMI stagnierte bei 12.839 Punkten. Unter den 20 SMI-Werten standen sich zehn Kursverlierer und 10 -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 21,54 (zuvor: 24,19) Millionen Aktien. Gestützt wurde der eidgenössische Leitindex von Aufschlägen der drei defensiven Schwergewichte Nestle (+1,1%), Roche (+0,8%) und Novartis (+0,4%). Händler erklärten die Gewinne der drei defensiven Titel mit dem weiterhin vorherrschenden Sicherheitsbedürfnis der Anleger - insbesondere vor dem Wochenende sei das Schlagzeilenrisiko hoch. Daher legten die ebenfalls defensiven Swisscom um 1 Prozent zu. Konjunkturzyklische Titel wurden dagegen gemieden: ABB büssten 1,9 Prozent ein, Sika 2,2 Prozent.

Internationale Märkte

Europa
Die europäischen Börsen haben Freitag im späten Geschäft nach unten abgedreht und erneut mit Abgaben geschlossen. Der DAX reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 23.447 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 notierte bei 5.717 Zählern ebenfalls 0,6 Prozent niedriger. Am Devisenmarkt steuerten Anleger weiter den sicheren Dollar-Hafen an. Der Euro verlor kräftig auf 1,1443 Dollar. An den Anleihemärkten, hin- und hergerissen zwischen Inflations- und Wachstumssorgen, stiegen die Renditen. Mit der schwindenden Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges im Iran gewannen Rüstungsaktien an Attraktivität. Wie Rabobank anmerkte, wird ein Kriegsende vor Monatsende an den Prognosemärkten nun nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 21 Prozent eingepreist - ein Minus von 5 Prozentpunkten im Vergleich zum Vortag. Rheinmetall stiegen um 2,7 Prozent, Leonardo um 0,3 Prozent oder BAE Systems 0,4 Prozent. Vivendi hat laut Baader schwache Geschäftszahlen veröffentlicht, mit einer enttäuschenden Gewinnentwicklung bei Gameloft. Der Konzern komme jedoch bei der Kostenkontrolle voran. Der Aktienkurs verlor 0,8 Prozent. Zalando setzten die Aufwärtsbewegung vom Vortag mit einem Plus von 6,9 Prozent fort. Bernstein hatte die Aktie hochgestuft. Mit Abschlägen von 3,8 Prozent und 8,8 Prozent geben United Internet bzw 1&1 kräftig nach. Im Handel wurde auf einen Artikel der spanischen Zeitung "okdiario" verwiesen. Dort hiess es, Telefonica habe beschlossen, den möglichen Kauf des deutschen Mobilfunkbetreibers 1&1 vorerst auf Eis zu legen. Telefonica gewannen 1,1 Prozent.

USA
Die Wall Street ist am Freitag ein Spielball der Erdölpreise geblieben. Nachdem der Preis der Erdölsorte Brent ins Plus gedreht und die Marke von 100 US-Dollar übersprungen hatte, bewegten sich die Aktienkurse in die entgegengesetzte Richtung nach unten. Die Korrelation zwischen Aktien und Öl bleibe hoch, hiess es im Handel. Der Dow-Jones-Index gab 0,3 Prozent nach auf 46.558 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite drehten 0,6 bzw. 0,9 Prozent ins Minus. An der Nyse wurden 996 (Donnerstag: 620) Kursgewinner gezählt, denen 1.760 (2.135) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 57 (59) Titel. Unter den Einzelwerten sank der Aktienkurs von Adobe um 7,6 Prozent - der Abgang von CEO Shantanu Narayen überschattete positive Erstquartalszahlen und einen ebensolchen Ausblick auf das laufende Quartal. Für Analyst Brent Thill von Jefferies ist die Entscheidung aber die richtige für das Unternehmen. Narayen wird nach 18 Jahren an der Spitze des Softwarekonzerns ausscheiden. Ulta Beauty stürzten um 14,2 Prozent ab. Der Kosmetik- und Parfümhändler prognostizierte für dieses Geschäftsjahr eine Verlangsamung des Wachstums. Dass der Umsatz für das vierte Quartal über den Erwartungen lag, half dem Kurs nicht. SentinelOne zogen um 5,6 Prozent an. Das Cybersicherheitsunternehmen meldete einen Umsatzsprung von 20 Prozent. Insulet büssten 6,9 Prozent ein - der Anbieter von Insulinpumpen kämpft mit Herstellungsproblemen.

Asien
Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich am Montag im Handelsverlauf uneinheitlich. Bremsend wirken die weiter hohen Ölpreise vor dem Hintergrund der anhaltenden gegenseitigen Angriffe im Nahost-Krieg. Zum Wochenstart verteuert sich Öl um rund 1,5 Prozent, Brent-Öl wird mit fast 105 Dollar gehandelt. In Tokio gibt der Topix-500-Index um 0,7 Prozent nach, in Sydney, wo der Handel bereits beendet ist, ging es für das Marktbarometer um 0,4 Prozent nach unten.

Obligationen
Der Anleihemarkt drehte leicht im Verlauf am Freitag. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte um 1 weiteren Basispunkt knapp unter Tageshoch auf 4,28 Prozent.

Analyse
Bank of America erhöht Kursziele im Ölsektor
Berenberg senkt Geberit-Ziel auf 650 (673) CHF – Buy
JPMorgan erhöht Fresenius-Ziel auf 56,60 (53,60) EUR – Overweight

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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