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Lonza steigert Umsatz dank Schwung durch neue Verträge

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Wed, 28.01.2026 - 00:00

Thema des Tages

Lonza hat den Umsatz im Jahr 2025 nach eigenen Angaben dank neuer kommerzieller Verträge in verschiedenen Technologieprogrammen gesteigert. Der Hersteller für die Gesundheitsbranche und Auftragsentwickler meldete am Mittwoch für 2025 einen Umsatz von 6,53 Milliarden Schweizer Franken, was 8,58 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies ist ein Anstieg von 19,2 Prozent im Vergleich zu 2024. Analysten hatten laut den von Vara Research zusammengestellten Konsensschätzungen einen Umsatz von 7,54 Milliarden Franken für das Jahr erwartet. Lonza hob die Vertragsaktivitäten an seinem Produktionsstandort für Biologika in Vacaville, Kalifornien, als einen Grund für die solide Leistung hervor. Das Unternehmen wies für 2025 ein operatives Kernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Core EBITDA) von 2,06 Milliarden Franken aus, eine Steigerung von 24,9 Prozent gegenüber 2024. Analysten hatten laut Vara Research ein Core EBITDA von 2,27 Milliarden Franken prognostiziert. Lonza teilte mit, für das laufende Jahr ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 11 bis 12 Prozent sowie eine weitere Ausweitung der Core-EBITDA-Marge auf ein Niveau von über 32 Prozent zu erwarten.

Schweizer Aktien

Der schweizerische Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag mit einem Plus beendet. Der SMI gewann 0,6 Prozent auf 13.216 Punkte. Stärkster Wert im SMI waren Swisscom mit einem Anstieg um 4 Prozent. Der Telekommunikationsanbieter wird die Preise für verschiedene Abomodelle ab April anheben. Kräftig im Plus zeigten sich auch ABB, die um 1,8 Prozent zulegten. Die Analysten von Kepler Chevreux hatten die Aktie auf Buy hochgestuft. ABB wird am Donnerstag Zahlen zum vierten Quartal vorlegen und damit die Bilanzsaison des Industriegütersektors eröffnen. Roche (-0,1%) profitierten nicht von ermutigenden Phase-2-Studiendaten zu einer Abnehmspritze. Vontobel erwartet, dass das Mittel frühestens 2028 auf den Markt kommt, und schätzt den Spitzenumsatz mit dem Produkt auf 2,5 Milliarden Schweizer Franken. Ein positiver Analystenkommentar half ebenfalls nicht. Die Analysten der Citi hatten die Beobachtung der Aktien sowohl von Roche als auch von Novartis mit einer Kaufempfehlung aufgenommen. Die Novartis-Aktie gewann derweil 0,6 Prozent. In der zweiten Reihe stiegen Siegfried um 13,5 Prozent. Die Übernahme des Wirkstoffgeschäfts der Noramco Group und der Extractas Bioscience kam bei den Anlegern gut an. Siegfried erweitere die Präsenz in den USA, lobten die Analysten von Stifel. Die Transaktion schliesse zudem eine kritische Lücke in der Wertschöpfungskette. Der Kaufpreis sei attraktiv.

Internationale Märkte

Europa
An den europäischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag keine einheitliche Trendenz durchgesetzt. Während der DAX um 0,2 Prozent tiefer bei 24.894 Punkten schloss, stieg der Euro-Stoxx-50 um 0,6 Prozent auf 5.995 Punkte. Bei den Einzelaktien standen Puma mit Plus 9 Prozent auf 23,58 Euro im Fokus. Der chinesische Sportartikelhersteller Anta Sports übernimmt den Anteil von 29,06 Prozent an Europäische Halbleiteraktien legten zu und folgten damit den Gewinnen ihrer asiatischen Pendants. Insbesondere die Aktie von SK Hynix sprang dort um 8,7 Prozent nach oben, nachdem Berichte über einen Deal mit Microsoft die Runde machten. Zudem verbesserte eine Ankündigung des US-Rivalen Micron Technology die Marktstimmung: Das Unternehmen plant, rund 24 Milliarden Dollar in Singapur zu investieren, um die rasant steigende Nachfrage nach Speicherchips zu bedienen. Die niederländischen Unternehmen ASML und ASM International, die beide SK Hynix beliefern, gewannen 3,4 bzw. 2 Prozent. Positiv für Deutsche Post (+1,5%) wurden die Viertquartalszahlen der UPS an der Börse gewertet. Der US-Wettbewerber hat einen über den Erwartungen liegenden Gewinn und Umsatz erzielt, wie die Analysten von Raymond James schrieben. Zu BASF hat sich JP Morgan skeptisch geäussert und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Das Kursziel wurde zudem auf 36 von 40 Euro gesenkt. BASF sei einer der teuersten Zykliker, hiess es zur Begründung. Die Aktien fielen um 0,5 Prozent auf 46,10 Euro.

USA
Auch am Dienstag hat an der Wall Street positive Stimmung dominiert. Der marktbreite S&P-500 erreichte sogar ein Allzeithoch. Das Prinzip "Sell America" schien am Aktienmarkt anders als beim Dollar keine grosse Rolle zu spielen. Der Dow-Jones-Index fiel zwar gedrückt vom Einbruch bei Unitedhealth um 0,8 Prozent auf 49.003 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite gewannen dagegen 0,4 bzw. 0,9 Prozent. Am Aktienmarkt kletterten Werte mit KI-Bezug, nachdem der Sektor in Asien besonders gut gelaufen war. Micron Technology teilte zudem mit, dass das Unternehmen aufgrund der stark steigenden Nachfrage nach Speicherchips in den nächsten zehn Jahren rund 24 Milliarden US-Dollar in Singapur investieren werde - der Kurs stieg um 5,4 Prozent. Berichte über eine Kooperation der südkoreanischen SK Hynix mit Microsoft (+2,2%) kamen ebenfalls gut an. Coreweave sprangen um 10,7 Prozent. US-Gesundheitstitel gingen auf Talfahrt, nachdem die Trump-Regierung eine sehr niedrige Anhebung der Sätze für die Medicare-Versicherung vorgeschlagen hatte - Analysten hatten mit deutlich höheren Aufschlägen gerechnet. Unitedhealth brachen um 19,6 Prozent ein, zusätzlich belastet von schwachen Geschäftszahlen. Die Aktien der Mitbewerber Humana und CVS Health stürzten um 21 bzw. 14 Prozent ab. Boeing verloren 1,6 Prozent nach Vorlage von Geschäftszahlen. Eine angekündigte Wertberichtigung hat General Motors (GM) im vierten Quartal tiefrote Zahlen beschert. Der operative Gewinn lag dagegen im Rahmen der Erwartungen - der Kurs zog um 8,8 Prozent an. Der Wehrtechnikkonzern RTX (+3,7%) überzeugte dagegen mit seinem Quartalsausweis. American Airlines (-6,9%) hat die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal verfehlt.

Asien
Mehrheitlich mit Aufschlägen zeigen sich die asiatischen Aktienmärkte zur Wochenmitte. In Taiwan geht es um 0,3 Prozent höher, in Korea springt der Kospi erneut auf ein Rekordhoch und gewinnt aktuell 1,7 Prozent Plus. Vor allem beim Hersteller von knappen RAM-Speichern, SK Hynix, geht es um weitere 4,9 Prozent höher. Auch Rüstungshersteller sind gesucht, Hanwha Aerospace steigen um 4,6 Prozent. Hier treiben starke Vorgaben von den US-Zahlen von RTX (Raytheon). In Hongkong ist der Hang-Seng-Index aus seiner mehrmonatigen Seitwärtsbewegung nach oben ausgebrochen und legt um 2,4 Prozent zu.

Obligationen
Am US-Rentenmarkt stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen um 2 Basispunkte auf 4,23%. Am Dienstag begann die zweitägige Sitzung der US-Notenbank. Von der Fed wird keine Änderung des Leitzinses erwartet. Derweil hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Januar überraschend eingetrübt. Der Index des Verbrauchervertrauens fiel auf 84,5 Punkte, wohingegen Volkswirte einen Stand von 90,0 erwartet hatten.

Analyse
Rating Novartis: Citigroup nimmt mit Buy und Ziel 133 CHF wieder auf
Kursziel Givaudan: Berenberg senkt auf 3800 (3990) CHF - Buy
Rating Roche: Citigroup nimmt mit Buy und Ziel 400 CHF wieder auf

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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