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UBS-Chef Ermotti verdiente 2025 14,9 Millionen Franken

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Mon, 09.03.2026 - 00:00

Thema des Tages

UBS-Chef Sergio Ermotti streicht 2025 ein stabiles Salär ein. Er erhält für das vergangene Geschäftsjahr wie bereits 2024 eine Vergütung von 14,9 Millionen Franken. Dabei machen 2,8 Millionen das Fixgehalt und 12,1 Millionen den variablen Teil des Lohns aus, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Die gesamte Konzernleitung der grössten Schweizer Bank erhält für 2025 insgesamt 145,3 Millionen Franken ausbezahlt nach 143,6 Millionen. Ermotti ist derzeit an allen Fronten gefordert: operativ, strategisch und in der Öffentlichkeitsarbeit. Der Tessiner übernahm das CEO-Amt im April 2023 erneut, um die Integration der übernommenen Credit Suisse zu leiten. In Sachen Integration ist die Bank ohne grössere Zwischenfälle auf Kurs: 2025 ging zum grössten Teil die wichtige Migration der früheren CS-Kundenkonten in der Schweiz auf die UBS-Plattform über die Bühne, die bis Ende des laufenden ersten Quartals 2026 abgeschlossen sein soll. Ausserdem befindet sich die Bank mitten in einer grossen politischen Diskussion über schärfere Eigenkapitalforderungen nach dem Untergang der Credit Suisse und deren Übernahme. Die UBS stellt sich auf den Standpunkt, dass ihr Geschäftsmodell in Frage gestellt wird, sollten die heute vom Bundesrat geplanten Massnahmen in der vorgeschlagenen Form in Kraft treten. 2025 hat die einzig verbliebene Schweizer Grossbank ihren Gewinn um über 50 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar Gewinn gesteigert, und die Aktionäre dürfen sich über eine deutlich höhere Dividende freuen.

Schweizer Aktien

Am schweizerischen Aktienmarkt ist es am Freitag wie auch an den Nachbarbörsen in Europa deutlicher nach unten gegangen. Aus Katar kam eine Warnung in der "Financial Times" vor schwerwiegenden Folgen des Kriegs im Nahen Osten für Lieferungen von Energie. Der Preis der Nordseesorte Brent verteuerte sich um über 6 Prozent auf knapp 91 Dollar, das höchste Niveau seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran. Der SMI verlor 1,5 Prozent auf 13.096 Punkte. Am besten hielten sich Aktien von Unternehmen, die als weniger konjunkturempfindlich gelten. So stieg die Nestlé-Aktie sogar ganz leicht. Daneben ging es für Swisscom um 0,5 Prozent nach oben. Am Ende im SMI rangierten mit Amrize (-5,4%), Sika (-3,6%) oder Holcim (-3,3%) dagegen klassische Zykliker. Mit einem Minus von 2,9 Prozent fanden sich auch Roche weit hinten im Tages-Classement nach einer nicht überzeugenden Studie eines Gewichtsreduzierers, der gemeinsam mit der dänischen Zealand Pharma entwickelt wurde. Die Aktie des dänischen Partners brach darauf um 36,5 Prozent ein.

Internationale Märkte

Europa
An den europäischen Aktienmärkten ist es am Freitag erneut nach unten gegangen. Der DAX verlor 0,9 Prozent auf 23.591 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es 1,1 Prozent nach unten. Am Aktienmarkt waren angesichts der geopolitischen Lage Rüstungsaktien gesucht. Rheinmetall gewannen 2,9 Prozent, Leonardo 3,4 Prozent und .Thales 2,0 Prozent. Im MDAX ging es für Hensoldt um 2,6 und für Renk sogar um über 7 Prozent nach oben. TKMS verteuerten sich um 3,3 Prozent. Im DAX waren Infineon das Schlusslicht, die Aktie sackte um fast 7 Prozent ab. Die Analysten der UBS hatten ihre Empfehlung auf "Hold" von "Buy" gesenkt, weil sie Risiken durch ein begrenztes KI-Umsatzziel bis 2027 sehen. Daneben monieren sie eine schwächere Nachfrage aus China und eine verzögerte Margenverbesserung. Aber auch andere Aktien aus dem Sektor standen unter Druck: ASML verloren 3,3 und STMicro 5,1 Prozent. Der Stoxx-Technologieindex war mit einem Minus von 2,0Prozent das Branchen-Schlusslicht. Im MDAX knickten Lanxess um 17,4 Prozent ein. Das Spezial-Chemieunternehmen kann Anteile an dem mit dem Finanzinvestor Advent betriebenen Gemeinschaftsunternehmen Envalior nicht wie geplant im laufenden Jahr verkaufen. Lufthansa zeigten sich von Geschäftszahlen kaum bewegt. Die Airline erzielte im vergangenen Jahr den höchsten Umsatz ihrer Geschichte und steigerte ihr operatives Ergebnis zweistellig. Der Cashflow fiel deutlich besser aus als prognostiziert. Die Prognose für 2026 falle zwar robust aus, doch der Nahost-Konflikt habe die Unsicherheit für den Ausblick erhöht, kommentierten die Analysten von JP Morgan.

USA
Weiter nach unten ging es mit den Kursen an den US-Börsen am Freitag. Der US-Arbeitsmarktbericht für Februar offenbarte entgegen der Erwartung eines Stellenzuwachses um 50.000 einen Stellenabbau um 92.000. Der Dow-Jones-Index schloss 1 Prozent niedriger bei 47.501 Punkten. Für den breiten S&P-500 ging es um 1,3 Prozent abwärts, der Nasdaq-Composite gab 1,6 Prozent nach. Auf Unternehmensseite hat das Halbleiterunternehmen Marvell Technology starke Quartalsgewinne gemeldet, angetrieben durch die Nachfrage nach KI. Dazu wartete Marvell mit einer optimistischen Umsatzprognose auf. Für die Aktie ging es um 18,2 Prozent nach oben. Die Warenhauskette Costco hat Quartalsergebnisse berichtet, die besser ausgefallen sind als erwartet. Die Aktie legte um 1,6 Prozent zu. Gap fielen um 14,4 Prozent zurück. Bei dem Bekleidungsunternehmen belasteten rückläufige Umsätze der Athleta-Marke die Ergebnisse, der Quartalsgewinn verfehlte die Erwartungen. Boeing gewannen 4 Prozent nach einem Bloomberg-Bericht, laut dem China kurz davor steht, eine Bestellung bei dem US-Flugzeugproduzenten aufzugeben. Die Blackrock-Aktie gab 7,2 Prozent nach. Der Asset Manager gab bekannt, die Rücknahmen für einen seiner Private-Credit-Fonds einzuschränken. Guidewire Software hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach besser als erwarteten Ergebnissen für das zweite Quartal angehoben. Das Papier verteuerte sich um 5,1 Prozent. Nutex Health brachen um 14,3 Prozent ein. Der Betreiber von Gesundheitseinrichtungen hat eine Belastung in Höhe von 55 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Schiedsgerichtsansprüchen verbuchen müssen.

Asien
Der jüngste Anstieg der Ölpreise auf mehr als 100 Dollar / Barrel vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs lässt die Aktienkurse an den Börsen in Ostasien und Australien am Montag einbrechen. Unter den Börsen der Region sackt der südkoreanische Aktienmarkt um 6,0 Prozent ab. In Tokio fällt der Topix um 4,4 Prozent. Besser halten sich die chinesischen Börsen. In Hongkong gibt der Hang-Seng-Index um 2,4 Prozent nach. Die Börse in Schanghai liegt "nur" 0,9 Prozent im Minus.

Obligationen
Am US-Rentenmarkt sank die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen nach den schwachen Arbeitsmarktzahlen um 1 Tick auf 4,14 Prozent.

Analyse
Kursziel Galderma: Vontobel erhöht auf 182 (172) Fr. - Buy
Kursziel Cicor: Research Partners erhöht auf 139 (116) Fr. - Halten
Kursziel Novartis: Berenberg erhöht auf 110 (92) Fr. - Hold

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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