Morning News

Musks SpaceX meldet Börsengang bei der SEC an

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Thu, 02.04.2026 - 00:00

Thema des Tages

Elon Musks SpaceX ist dem potenziell grössten Börsengang aller Zeiten einen Schritt näher gekommen. Der Satelliten- und Raumfahrkonzern hat laut informierten Personen vertrauliche Unterlagen für ein IPO bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. SpaceX strebt einen Emissionserlös zwischen 40 Milliarden und 80 Milliarden US-Dollar an, wie das Wall Street Journal berichtete. Das Unternehmen ist nun auf dem besten Weg, seine Aktien möglicherweise bis Juli zu notieren, was Musk laut Vertrauten angestrebt hatte. SpaceX wäre damit der erste von drei Mega-Börsengängen, die im Jahr 2026 anstehen könnten: Die KI-Unternehmen OpenAI und Anthropic warten beide auf potenzielle Emissionen vor Jahresende. Viele Börsengänge kleinerer Technologieunternehmen wurden 2026 verschoben, da die Angst vor Umwälzungen in der Softwarebranche durch KI die Investoren abgeschreckt hat. Da SpaceX seine Unterlagen wie heute üblich vertraulich eingereicht hat, müssen die meisten Anleger bis kurz vor dem Börsengang warten, um Einblick in die finanzielle Performance zu erhalten.

Schweizer Aktien

Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Kriegs im Nahen Osten haben dem schweizerischen Aktienmarkt auch am Mittwoch zu deutlichen Kursgewinnen verholfen. Der SMI gewann 1,7 Prozent auf 12.991 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 17 Kursgewinner und drei -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 24,22 (zuvor: 28,11) Millionen Aktien. Die Kursgewinne waren breit gestreut. Unter den Konjunkturzyklikern gewannen ABB 4,8 Prozent. Die Aktien von Holcim und ihrer Ausgliederung Amrize rückten um 4,4 und 2,0 Prozent vor. Die Pharmaschwergewichte Novartis und Roche verbuchten Kursgewinne von 1,7 und 1,1 Prozent. Die als defensiv geltende Nestle-Aktie sank um 0,04 Prozent, hatte aber an den beiden vorigen Handelstagen zugelegt. Gewinnmitnahmen und die wiedererwachte Risikobereitschaft der Anleger dürften einen weiteren Anstieg verhindert haben. Der Kurs der schon am Vortag sehr festen UBS-Aktie stieg um 2,7 Prozent.

Internationale Märkte

Europa
offnungen auf ein bevorstehendes Kriegsende im Iran haben am Mittwoch eine Kursrally am europäischen Aktienmarkt ausgelöst. Der DAX gewann 2,7 Prozent auf 23.299 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte um 2,9 Prozent zu. Nach unten ging es für den Ölpreis. Der marktführende Kontrakt für Brent reduzierte sich um 2,1 Prozent auf 101,79 Dollar. Nachdem im März die Inflation in Europa auch wegen der deutlich gestiegenen Energiekosten anzog, könnte sich der Impuls per April umkehren. Damit werden an den Zinsmärkten die Erwartungen an die Anhebung der Leitzinsen durch die US-Notenbank sowie die Europäische Zentralbank bereits leicht ausgepreist. Dies verbesserte die Stimmung für Risikoassets wie Aktien. Zu den Gewinnern gehörten die europäischen Finanz- (+4,3%) sowie die Technologiewerte (+3,6%). Während bei den Banken das Risiko einer konjunkturellen Talfahrt nun als geringer eingestuft wird, wirkten sich bei den Technologiewerten die sinkenden Zinsen auf die Bewertungen positiv aus. Von dem Rückgang der Renditen profitierten die Immobilienwerte. Ölwerte belastete der Preisverfall der Ölpreise: Totalenergies verloren 4,1 Prozent oder BP 5 Prozent. Auch Airline-Aktien gehörten zu den grossen Gewinnern am Mittwoch. Der Sektor hatte wegen des gestiegenen Ölpreises sowie den Einschränkungen beim Flugverkehr zu den grössten Verlierern des Konflikts gehört. Ein Ende der Kriegshandlungen wäre klar positiv zu werten, bis zu einer Normalisierung ist es aber noch ein weiter Weg. Lufthansa gewannen 8 Prozent, Air France-KLM 8,9 Prozent oder IAG 5,7 Prozent.

USA
Die "Trump-Rally" hat die US-Börsen am Mittwoch noch weiter nach oben getragen. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,5 Prozent auf 46.566 Punkte. Der S&P-500 kletterte um 0,7 Prozent und der Nasdaq-Composite um 1,2 Prozent. An der Nyse wurden 1.841 (Dienstag: 2.148) Kursgewinner gesehen, denen 930 (625) -verlierer gegenüberstanden. Unverändert schlossen 37 (54) Titel. Mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs hatte die Wall Street bereits am Vortag deutliche Aufschläge verzeichnet. Laut US-Präsident Donald Trump könnten die US-Streitkräfte den Iran in zwei bis drei Wochen verlassen. Aktien des Energiesektors stellten den schwächsten Sektor mit Verlusten von durchschnittlich fast 4 Prozent. Der Sektor war mit dem steigenden Ölpreis kräftig nach oben gelaufen und folgte ihm nun nach unten. Exon Mobil verloren 5,2 und Chevron 4,6 Prozent. Unter den Einzelwerten knickte die Nike-Aktie um 15,5 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hat im dritten Geschäftsquartal einen niedrigeren Gewinn verzeichnet, da die Umsätze in China weiter zurückgingen. Der Konzern erwartet zudem bis Ende 2026 einen Umsatzrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Für das laufende vierte Geschäftsquartal werde ein Rückgang von 2 bis 4 Prozent erwartet. Analysten hatten einen Anstieg von 1,9 Prozent prognostiziert. Eli Lilly rückten um 3,8 Prozent vor. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat die Abnehmpille des Unternehmens zugelassen.

Asien
US-Präsident Donald Trump bestimmt weiter die Schlagzeilen und das Marktgeschehen an den asiatischen Börsen. Der japanische Nikkei-225 gibt seine anfänglichen Gewinne ab und dreht 2,4 Prozent auf 52.460 Punkte ins Minus. Noch deutlicher vollzieht sich der Dreh ins Minus in Südkorea. Der Kospi gibt nach Aufschlägen von 1,3 Prozent zur Eröffnung nun 4,1 Prozent ab. Der südkoreanische Leitindex hatte am Vortag mit einem Aufschlag von 8,4 Prozent besonders euphorisch auf Hoffnungen auf ein Kriegsende reagiert. Folglich gelte es nun einiges auszupreisen, heisst es im Handel. Die Börsen in China zeigen sich wie von Nomura dargelegt widerstandsfähiger: Der HSI in Hongkong verliert 1,1 Prozent und der Shanghai-Composite 0,5 Prozent.

Obligationen
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg am Mittwoch um 1 Basispunkt auf 4,32 Prozent. Die Hoffnungen auf eine Beruhigung bei den Ölpreisen und in der Folge bei den Inflationserwartungen bremsten die Renditen. Allerdings bleibt die Wiederöffnung der Strasse von Hormus für eine längerfristige Beruhigung entscheidend.

Analyse
UBS senkt Ziel Pernod Ricard auf 70 (81) EUR – Neutral
Bank of America senkt Ferrari-Ziel auf 350 (375) EUR – Buy
Bernstein senkt Hermes-Ziel auf 2.250 (2.650) EUR – Outperform

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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