Morning News

Porsche-Auslieferungen fallen im 1. Quartal um 15 Prozent

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Mon, 13.04.2026 - 00:00

Thema des Tages

Porsche hat auch zum Jahresstart einen deutlichen Absatzrückgang verzeichnet: Weltweit sackten die Verkäufe laut Mitteilung um 15 Prozent auf 60.991 Sportwagen ab. Als Grund verweist das Unternehmen auf das Produktionsende des 718 mit Verbrennungsmotor und eine "starke Anlaufphase" des vollelektrischen Macan im Vorjahr. In China verzeichnete Porsche den Angaben zufolge in den drei Monaten Januar bis März mit 7.519 Einheiten ein Absatzminus von 21 Prozent, was das Unternehmen auf die weiterhin schwierigen Marktbedingungen zurückführt. In Europa (ohne Deutschland) lieferte Porsche 14.710 Fahrzeuge aus. Das waren 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Heimatmarkt Deutschland konnten 7.778 Kunden ihr Fahrzeug entgegennehmen, das war ein Plus von 4 Prozent. Mit 18.344 Auslieferungen sanken die Verkäufe in Nordamerika um 11 Prozent. "Nach dem Auslauf des 718 mit Verbrennungsmotor und den starken Auslieferungen des vollelektrischen Macan zum Marktstart liegen wir unter dem Vorjahr, insgesamt aber im Bereich unserer Erwartungen", erklärte Vertriebsvorstand Matthias Becker. Der Fokus in den kommenden Monaten liege auf der Markteinführung des vollelektrischen Cayenne.

Schweizer Aktien

Der schweizerische Aktienmarkt hat am Freitag den dritten Tag in Folge mit Aufschlägen geschlossen. Der SMI gewann 0,2 Prozent auf 13.183 Punkte. Unter den 20 SMI-Werten standen sich 14 Kursgewinner und sechs -verlierer gegenüber. Umgesetzt wurden 22,04 (zuvor: 20,16) Millionen Aktien. Europaweit waren Baustoffwerte gesucht, weil Teilnehmer auf Fortschritte bei möglichen Friedensgesprächen für die Ukraine hofften. Der Wiederaufbau der Ukraine und die Nachfrage nach Infrastruktur in der Nahostregion stützten den Sektor. Am lokalen Markt schossen Holcim auch durch positive Analystenkommentare um 4,2 Prozent nach oben. Richemont (+1,6%) und Swatch (+1,8%) profitierten im Luxusgütersektor von der Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Touristenströme in die Golfregion. Roche verloren dagegen um 0,4 Prozent. Die Quartalszahlen dürften eine erhebliche Belastung durch Währungseffekte aufweisen. Julius Bär (+1,2%) teilte mit, dass CFO Evie Kostakis von ihrer Position zurücktritt. Kostakis ist seit 13 Jahren bei der Gruppe und seit 2022 CFO. Positiv kam in der dritten Reihe die Umsatzentwicklung von Bossard (+6.5%) im Auftaktquartal an.

Internationale Märkte

Europa
Mit einem leichten Plus haben die europäischen Aktienmärkte den Freitag beendet. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise setzten keinen Impuls - sie fielen im Rahmen der Erwartungen aus. Der Inflationsdruck in den USA hat im März wie erwartet deutlich zugenommen. Insgesamt herrschte bei den Investoren eine erhöhte Zurückhaltung im Vorfeld der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Während der DAX kaum verändert bei 23.804 Punkten schloss, legte der Euro-Stoxx-50 um 0,5 Prozent auf 5.926 Punkte zu. Ein kräftiges Minus von 10,6 Prozent verzeichneten Sodexo. Der französische Catering- und Kantinenbetreiber hat den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Nach Angaben des CEO hat man sogar schlechter abgeschnitten als der Markt und die Wettbewerber. Sodexo rechnet nur noch mit 0,5 bis 1,0 Prozent beim organischen Wachstum - nach zuvor 1,5 bis 2,5 Prozent. Die Aktien von Daimler Truck schlossen nach enttäuschenden Absatzzahlen 0,6 Prozent niedriger: Vor allem in den USA hätten die Nutzfahrzeugverkäufe 7 Prozent unter Konsens gelegen. Airbus fielen um 0,8 Prozent. Analysten der bezeichneten die Auslieferungen im März als "enttäuschend". Mit den Aktien des Triebwerksherstellers MTU ging es als Airbus-Zulieferer um 0,9 Prozent nach unten.

USA
Der Optimismus an den US-Börsen hinsichtlich der am Wochenende beginnenden Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern USA und Iran hat am Freitag leichte Risse bekommen. Der Dow-Jones-Index gab belastet von Software-Titeln 0,6 Prozent auf 47.917 Punkte ab, der S&P-500 büsste 0,1 Prozent ein. Der Nasdaq-Composite legte dagegen um 0,4 Prozent zu. Den 1.160 (Donnrstag: 1.744) Kursgewinnern an der Nyse standen 1.570 (1.000) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 70 (48) Titel. Kaum Impulse setzten die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise, die im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Der Inflationsdruck in den USA hatte im März zwar deutlich angezogen, womit Ökonomen allerdings gerechnet hatten. Am Aktienmarkt hielt sich die Begeisterung für Künstliche Intelligenz der vergangenen Tage. Der Halbleiterindex SOX stieg um 2,3 Prozent und erreichte damit einen erneuten Rekordschlussstand - befeuert von guten Geschäftszahlen von Taiwan Semiconductor Manufacturing. Softwarewerte wurden dagegen erneut von KI-Verdrängungsbedenken belastet. Salesforce stürzten als Dow-Schlusslicht um 3,5 Prozent ab, Microsoft büssten um 0,6 Prozent ein - Snowflake, Cloudflare, ServiceNow, Atlassian, Palantir Technologies, Workday und Datadog gaben um bis zu 13,5 Prozent nach. Lumentum und Wettbewerber Coherent legten um 0,4 bzw. 8,2 Prozent zu. Lumentum-CEO Michael Hurston hat eine starke KI-bezogene Nachfrage hervorgehoben. Organon stiegen um 28,1 Prozent. Laut einem Medienbericht hat das indische Unternehmen Sun Pharmaceutical ein verbindliches Angebot für das US-Pharmaunternehmen unterbreitet.

Asien
Während US-Dollar und Ölpreise steigen, geht es am Montag an den asiatischen Aktienmärkten auf breiter Front talwärts. Von Panik kann aber keine Rede sein. Die Finanzmärkte reagieren damit auf die Entwickung der Nahostkrise, denn die Friedensgespräche zwischen den USA und Iran sind zunächst gescheitert.

Obligationen
Die zehnjährige Rendite stieg am US-Anleihemarkt um 3 Basispunkte auf 4,31 Prozent.

Analyse
Citi senkt ABB auf Neutral (Buy) – Ziel 76 CHF
MS senkt Enel auf 9,50 (10) EUR – Equalweight
UBS erhöht Leonardo auf 64 (60) EUR – Neutral

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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