Morning News

Partners Group geht gegen US-Investor Grizzly Research juristisch vor

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Tue, 26.05.2026 - 00:00

Thema des Tages

Die Zuger Beteiligungsgesellschaft Partners Group will gegen die US-amerikanische Investmentfirma Grizzly Research juristische Schritte einleiten. Das kündigte Verwaltungsratspräsident Steffen Meister gegenüber der "NZZ am Sonntag" an. Grizzly Research hatte Ende April in einem Bericht schwerwiegende Vorwürfe gegen Partners Group in Umlauf gebracht. "Wir haben uns entschieden, juristisch gegen die Verantwortlichen von Grizzly Research vorzugehen", so Meister. Im Bericht hiess es etwa, Partners Group sei "schlimmer als Wirecard" - einer der grössten Betrugsfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Grizzly und deren Verbündete, die auf das Short Selling, also auf Leerverkäufe, spezialisiert sind, hätten im Zuge der Publikation des Berichts vom gefallenen Kurs der Partners-Group-Aktie profitiert, schreibt die Zeitung.

Schweizer Aktien

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag zugelegt, mit einem Zugewinn von 0,4 Prozent auf 13.503 Punkte. Am Pfingstmontag ruhte der Börsenhandel in der Schweiz. Zu den Gewinnern gehörten Zykliker vor dem Hintergrund der Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Nahost-Konflikts. Sika legten um 3,0, Givaudan um 2,3 und Holcim um 2,0 Prozent zu. Ganz am Ende im SMI rangierte die Aktie der Partners Group. Sie verbilligte sich um 4,6 Prozent bzw. 41,20 Franken. Das Papier wurde allerdings ex Dividende gehandelt. Der Experte für Vermögensverwaltung schüttete 46 Franken je Aktie aus. Für die Richemont-Aktie ging es um 0,6 Prozent abwärts. Der Cartier-Eigentümer meldete für sein jüngstes Quartal ein beschleunigtes Umsatzwachstum, trotz der Belastungen durch den Nahost-Konflikt. Nach Anfangsgewinnen drehte der Kurs ins Minus. Für Enttäuschung sorgten laut Marktteilnehmern wenig konkrete Aussagen zur weiteren Entwicklung. In der zweiten Reihe ging es für Julius Bär um 6,9 Prozent südwärts. Die Bank hatte im Rahmen der Geschäftszahlenvorlage über verlangsamte Kundengeldzuflüsse zu Beginn des Jahres informiert. Im SMI legte der Kurs des deutlich grösseren Wettbewerbers UBS minimal zu.

Internationale Märkte

Europa
Mit kräftigen Gewinnen haben die europäischen Aktienmärkte am Montag den Handel beendet. Der deutsche Leitindex DAX gewann 2,0 Prozent auf 25.389 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 ging es sogar um 1,9 Prozent nach oben auf 6.137 Punkte. Der Handel am Berichtstag verlief aufgrund des Pfingstfeiertags insgesamt sehr ruhig. Viele Marktteilnehmer werden erst am Dienstag wieder in das Geschehen eingreifen. In Dänemark, Grossbritannien, Norwegen, der Schweiz und den USA blieben die Börsen am Montag auch geschlossen. Aktien aus dem Luftfahrtsektor haussierten mit den Entwicklungen im Nahen Osten. Lufthansa gewannen 3,6 Prozent, Air France-KLM 6,2 Prozent und MTU Aero 6,1 Prozent. Ryanair verbesserten sich um 4,9 Prozent. Der Billigflieger hat zudem bekannt gegeben, dass das Unternehmen nach der Rückzahlung seiner letzten Anleihe in Höhe von 1,2 Milliarden Euro praktisch schuldenfrei ist. Auch Reiseaktien wie Tui (+4,9%) waren gesucht. Die Spekulation auf ein höheres Übernahmeangebot trieb Delivery Hero an. Der Konzern hat bestätigt, dass Uber eine Übernahme in Erwägung zieht und 33 Euro pro Aktie bieten will. Zuvor hätten die anderen Grossaktionäre eine Offerte über 38 Euro pro Aktie abgelehnt, womit der Lieferkonzern mit 11,5 Milliarden Euro bewertet worden wäre, wie die Financial Times berichtete. Verschiedene Grossaktionäre sollen einen Preis von 40 Euro anstreben. Delivery Hero stiegen um 11,9 Prozent auf 37,60 Euro. Die Aktie des Grossaktionärs Prosus legte um 2,8 Prozent zu. Auch am Pfingstmontag beglückten einige Unternehmen ihre Aktionäre mit Auszahlungen. Zu den Titeln, die am Berichtstag ex Dividende gehandelt werden, zählen Fresenius, Dürr oder Hensoldt.

USA
In den USA blieben die Börsen am Montag geschlossen.

Asien
Die asiatischen Märkte reagierten am Dienstag uneinheitlich auf die Nachricht von US-Luftangriffen gegen den Iran, nachdem die Verhandlungen in den letzten Tagen Fortschritte gemacht hatten; die Börsen und Ölpreise entwickelten sich uneinheitlich. In Tokio gab der Leitindex Nikkei um 04:00 Uhr GMT um 0,09 % auf 65.097,67 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix-Index um 0,1 % zulegte. Der Kospi in Seoul stieg um 3,3 %, gestützt von Aktien aus den Bereichen Halbleiter, Automobil und Schiffbau. Hongkong verzeichnete einen Anstieg von 0,5 % und Taipeh von 0,1 %. Shanghai büsste 0,8 % ein.

Obligationen
In den USA blieben die Börsen am Montag geschlossen. Die Rendite der 10-jährigen kanadischen Staatsanleihen sank um 6,57 Basispunkte auf 3,469 %.

Analyse
Jefferies erhöht Sonova-Ziel auf 170 (155) CHF - Underperform
Deutsche Bank erhöht Ziel Kühne + Nagel auf 183 (180) CHF - Hold
Deutsche Bank erhöht Ziel SoftwareOne auf 8,50 (7,55) CHF - Hold

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

Folgen Sie uns
Wissenswertes

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie jeden Monat eine Auswahl per Mail


Sponsoren
UEFA Europa LeagueGenève ServetteZSC Lions

Seien Sie sich des Risikos bewusst

Der Handel mit Hebelprodukten auf der Forex-Plattform, wie zum Beispiel Forex, Spot-Edelmetalle und Differenzkontrakte (CFDs), birgt aufgrund der Hebelwirkung ein erhebliches Verlustrisiko und ist womöglich nicht für alle Anlegerinnen und Anleger geeignet. Berücksichtigen Sie Ihre Erfahrung, Ihre Anlageziele, Vermögenswerte, Ihre Einkünfte und Risikobereitschaft, bevor Sie ein Konto bei Swissquote eröffnen. Verluste sind theoretisch unbegrenzt und Sie müssen eventuell zusätzliche Zahlungen leisten, wenn Ihr Kontostand unter die erforderliche Margenhöhe fällt. Daher sollten Sie keine Spekulationen, Anlagen oder Absicherungsgeschäfte mit Kapital tätigen, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können, das Sie geliehen haben, das Sie dringend benötigen oder das für den persönlichen oder den Lebensunterhalt Ihrer Familie notwendig ist. In den letzten 12 Monaten haben 68.73% der Privatanlegerinnen und Privatanleger beim Handel mit CFDs entweder Geld verloren, bei der Schliessung ihrer Position den Verlust ihrer gesamten Margin erlitten, oder nach Schliessung ihrer Position einen Negativsaldo verzeichnet. Sie sollten sich aller mit dem Forex-Handel verbundener Risiken bewusst sein und den Rat einer unabhängigen Finanzberaterin bzw. eines unabhängigen Finanzberaters einholen, falls Sie sich nicht sicher sind. Weitere Einzelheiten, einschliesslich Informationen über die Hebelwirkung, die Funktionsweise von Margins sowie die Kontrahenten- und Marktrisiken entnehmen Sie bitte unserem Risikohinweis für Forex und CFD. Der Inhalt dieser Website stellt Werbematerial dar und wurde keiner Aufsichtsbehörde gemeldet oder übermittelt.

KI-generierte Inhalte

Einige der visuellen Inhalte auf unserer Website wurden mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generiert und/oder verbessert. Alle Inhalte werden jedoch einer gründlichen Überprüfung und Freigabe durch Menschen unterzogen, um ihre Richtigkeit, Relevanz und Übereinstimmung mit den Bedürfnissen unserer Nutzenden und unserer Kundschaft sicherzustellen.