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IPO/Quantinuum will fast 21,1 Millionen Aktien für 45 bis 50 Dollar verkaufen

Von Nadine PEREIRA
Veröffentlicht am Wed, 27.05.2026 - 00:00

Thema des Tages

Quantinuum, die Quantencomputing-Tochter von Honeywell, hat am Dienstag die Bedingungen für ihren Börsengang festgelegt. Demnach sollen fast 21,1 Millionen Aktien in einer Preisspanne von je 45 bis 50 US-Dollar verkauft werden. In der Mitte der Zielspanne würde Quantinuum damit ein Nettoerlös von 941,7 Millionen Dollar winken. Dieser Betrag könnte auf rund 1,09 Milliarden Dollar steigen, falls die Mehrzuteilungsoption ausgeübt wird. Mit 253,9 Millionen ausstehenden Aktien nach dem Börsengang könnte die Bewertung des Unternehmens bis zu 12,7 Milliarden Dollar erreichen. Damit wäre Quantinuum das bislang grösste Unternehmen, das in diesem Jahr an die Börse geht. Honeywell hatte Quantinuum im Jahr 2021 durch die Fusion seiner eigenen Quantensparte mit Cambridge Quantum gegründet und hält die Mehrheit an dem Unternehmen. Honeywell kletterten am Dienstag um 1,7 Prozent.

Schweizer Aktien

Mit einem leichten Plus hat der schweizerische Aktienmarkt nach dem verlängerten Wochenende am Dienstag den Handel beendet. Der SMI verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 13.526 Punkte. Die defensiven Index-Schwergewichte zeigten eine uneinheitliche Tendenz. Während es für die Nestlé-Aktie um 0,8 Prozent nach oben ging, zeigten sich Roche (-1,0%) und Novartis (-0,9%) mit Abgaben. Insgesamt waren Unternehmensmeldungen dünn gesät. Vor allem Analysten-Kommentare sorgten für Bewegung. Die Aktien von Julius Bär erholten sich um 3,0 Prozent, nachdem sie am Freitag im Rahmen der Geschäftszahlenvorlage um knapp 7 Prozent eingeknickt waren. Zudem haben die Analysten der Bank of America die Titel auf "Buy" von zuvor "Neutral" hochgestuft. Für die Papiere von Zurich Insurance ging es um 0,1 Prozent auf 568,40 Franken nach oben. Hier hat Berenberg das Kursziel auf 711 von 656 Franken angehoben und die Kaufempfehlung bestätigt. Aryzta schossen um 9,2 Prozent nach oben. Hier hat Berenberg die Einstufung auf "Buy" von zuvor "Hold" erhöht.

Internationale Märkte

Europa
Mit Abgaben sind die europäischen Aktienmärkte am Dienstag aus dem Handel gegangen. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach auf 25.185 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verlor 1,2 Prozent auf 6.064 Punkte. So gab es nach der jüngsten Rally bei einigen Chipaktien Gewinnmitnahmen, ASML fielen um 2,9 Prozent. Infineon im DAX setzten dagegen ihren Anstieg mit 1,1 Prozent Plus fort. Software-Aktien wurden wieder verkauft, SAP büssten 2,0 Prozent ein. Um 4,0 Prozent tiefer ging es beim Ölkonzern BP. Die Briten haben sich überraschend von ihrem Vorstandsvorsitzenden Albert Manifold getrennt. Grösster Verlierer in Europa waren Ferrari mit minus 8,4 Prozent nach der Vorstellung ihres ersten E-Autos. Händler äusserten grosse Bedenken über die Absatzchancen. "Die Optik hat üble Erinnerungen geweckt an das Jaguar-Desaster vor rund zwei Jahren", sagte ein Händler. Die britische Marke sei damals mit ihrem Rebranding komplett gescheitert. Beim Ferrari "Luce" sehe man Ähnliches, da sich der erste vollelektrische Bolide mit einem Design präsentiere, dass eher an japanische Mittelklasse-Wagen erinnere. Kingfisher stiegen um 1,7 Prozent. Der Zwischenbericht der britischen Baumarkt-Kette überraschte positiv. Vor allem der Umsatzzuwachs ihrer Werkzeug-Marke "Screwfix" für Profi-Kunden kam gut an.

USA
Mit einer uneinheitlichen Tendenz hat die Wall Street am Dienstag den Handel beendet. Der Dow-Jones-Index verlor 0.2 Prozent auf 50.462 Punkte. Der S&P-500 gewann dagegen 0,6 Prozent, die Nasdaq-Indizes stiegen um bis zu 1,8 Prozent. Brent-Öl erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 99,55 Dollar. Bei den Chipwerten verloren Nvidia nach anfänglichen Gewinnen 0,2 Prozent. Die Aktien von AMD rückten dagegen um 7,7 Prozent vor. Für Marvell Technology ging es um 6,1 Prozent aufwärts, für Micron Technology um 19,3 Prozent. Micron ist damit neuestes Mitglied im Club der Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von 1 Billion US-Dollar. Dell Technologies stiegen um 3,4 Prozent, nachdem sie am Freitag um 17 Prozent zugelegt hatten. Analysten erwarten, dass der Computerbauer bei der Bekanntgabe der Ergebnisse am Donnerstag die Erwartungen übertreffen wird. Aktien von Raketen- und Satellitenunternehmen waren ebenfalls weiter gesucht. Für Fantasie sorgte, dass das Raumfahrt- und KI-Unternehmen SpaceX von Elon Musk Unterlagen bei der Börsenaufsicht für seinen geplanten Börsengang vorgelegt hat. Zu hören ist von einer Unternehmensbewertung zwischen 1,5 und 2 Billionen Dollar. Redwire schossen um 25,9 Prozent nach oben. Firefly Aerospace um 18,8 Prozent. Der Pharmakonzern Eli Lilly hat die Übernahme von drei Impfstoffentwicklern vereinbart mit einem Transaktionsvolumen von fast 4 Milliarden Dollar. Die Aktie gewann 0,2 Prozent.

Asien
Der Kospi im südkoreanischen Seoul schnellt um 3,2 Prozent nach oben und liegt damit nun seit Jahresbeginn 97 Prozent im Plus, hat sich also praktisch verdoppelt. In Tokio büsst der breite Topix von seinem jüngsten Rekordhoch 0,4 Prozent ein, während der enger gefasste und technologielastigere Nikkei-225-Index leicht im Plus liegt. In Hongkong und in Shanghai verlieren die Leitindizes je rund 1 Prozent. Im Zuge der KI-getriebenen Rally mit der Spekulation auf weiter massive Investitionen in Chips schiessen in Seoul SK Hynix um 13,1 Prozent nach oben. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um über 256 Prozent gestiegen. Auch Samsung Electronics steigen mit 6,2 Prozent kräftig, hier beträgt das Plus seit Jahresbeginn gut 160 Prozent.

Obligationen
Am US-Rentenmarkt sank die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen um 8 Basispunkte auf 4,49%. Am Zinsterminmarkt wird inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von fast 60 Prozent für eine Zinserhöhung gesehen.

Analyse
Berenberg erhöht Aryzta auf Buy (Hold) - Ziel 75 (65) CHF
Vontobel erhöht Ypsomed auf 410 (400) CHF - Buy
Berenberg erhöht Swiss Life auf 1.014 (979) CHF - Buy

Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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