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Dell Technologies hebt Jahresprognose dank starker Server-Umsätze an

Von Stefano GIANTI
Veröffentlicht am Wed, 02.09.2026 - 00:00

Thema des Tages

Dell Technologies hat seine Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr um 25 Milliarden US-Dollar angehoben. Die Nachfrage nach den Servern des Unternehmens trieb den Umsatz im zweiten Quartal auf ein Rekordhoch. Das Technologieunternehmen teilte am Dienstag mit, dass es für das laufende Geschäftsjahr nun einen Umsatz von 192 Milliarden Dollar erwarte. Zuvor lag der Mittelpunkt (der Zielspanne) der Prognose bei 167 Milliarden Dollar plus oder minus 2 Milliarden Dollar. Die neue Prognose liegt über den Analystenerwartungen von 174,05 Milliarden Dollar laut Factset. Die Prognose beinhaltet Einnahmen in Höhe von 74 Milliarden Dollar aus für KI optimierten Servern, eine Steigerung gegenüber der vorherigen Annahme von 60 Milliarden Dollar. Dies entspricht einem dreifachen Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Dell prognostiziert zudem ein bereinigtes Ergebnis von 25,50 Dollar je Aktie. Zuvor hatte das Unternehmen 17,90 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt. Die neue Prognose übertrifft die Erwartungen von 18,99 Dollar je Aktie.

Schweizer Aktien

Etwas leichter haben sich die Aktienkurse in der Schweiz am Montag gezeigt. Der SMI verlor 0,8 Prozent auf 14.286 Punkte. Bei den 20 SMI-Werten standen sich 18 Kursverlierer und zwei -gewinner gegenüber. Umgesetzt wurden 23,09 (zuvor: 15,24) Millionen Aktien. Es war nachrichtlich zu Wochenbeginn eher ruhig. Da die wichtige Londoner Börse wegen eines Feiertags am Montag geschlossen blieb, fehlten die Impulse von dort. Auch die Bilanzsaison läuft aus. Am Dienstag werden noch Partners Group (-2,2%) und Swiss Life (-0,3%) Geschäftszahlen vorlegen. Am übrigen Markt war keine einheitliche Tendenz festzustellen. Unter den Schwergewichten im SMI sanken Novartis und Roche um 0,4 und 1,6 Prozent. Nestle schlossen etwas fester. Im Einklang mit der europaweiten Schwäche von Aktien des Baustoffsektors verloren Holcim 2,7 Prozent. Die Titel führten die Verlierer im SMI an.

Internationale Märkte

Europa
Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der DAX verlor 1,1 Prozent auf 25.970 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 hielt sich besser mit Abgaben von 0,8 Prozent, hier stützen Energietitel. Totalenergies gewannen 2,8 Prozent und Eni 1,5 Prozent. Der Preis für Brent erhöhte sich um 2,3 Prozent auf 92,61 Dollar das Fass. Die deutsche Zehnjahresrendite stieg weiter auf 3,36 Prozent - das höchste Niveau seit 15 Jahren. Kräftig aufwärts um 2,2 Prozent ging es in Paris für Air Liquide, weil Elliott Management laut einem Bericht eine Beteiligung an dem Industriegasekonzern aufbaut. Air Liquide habe seit 2020 seine Gewinnmargen gesteigert, verfüge über einen Rekord-Auftragsbestand, und die jüngste Übernahme von DIG Airgas bedeute, dass es kein offensichtliches traditionelles Aktivisten-Vorgehen für das Unternehmen gebe, schrieben die Analysten von Bernstein in einer Mitteilung an ihre Kunden. Dennoch habe Air Liquide weiterhin Spielraum für schrittweise Verbesserungen, ohne die Strategie zu ändern, etwa durch eine stärkere Ausrichtung auf die wachsende Raumfahrtindustrie, fügten sie hinzu. Das von Symrise (+0,2%) ausgegliederte und zum Verkauf gestellte Geschäft mit Terpen-Inhaltsstoffen geht an die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mutares (-0,4%). Die Transaktion mit AmeriTerpenes wird sofort vollzogen und führt beim deutschen Duft- und Aromenhersteller Symrise 2026 zu einem nicht zahlungswirksamen Veräusserungsverlust im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, wie dieser in einer Mitteilung erklärte. Zum Kaufpreis vereinbarten beide Seiten unterdessen Stillschweigen. MWB Research sprach von einer Verbesserung des Geschäftsportfolios von Symrise. Jefferies empfiehlt die Aktie zum Kauf.

USA
US-Aktien sind den dritten Handelstag in Folge gefallen. Militärschläge in der Nähe der Strasse von Hormus führten zu einem Anstieg der Öl-Futures und der Anleiherenditen. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 419,02 Punkte oder 0,79 Prozent auf 52.766,88 Zähler. Der S&P 500 gab um 54,67 Punkte oder 0,71 Prozent auf 7.631,47 Punkte nach, und der technologielastige Nasdaq Composite verlor 271,11 Punkte oder 1,03 Prozent auf 26.099,77 Punkte. Die Aktie grosser Kraftstoffverbraucher wie Kreuzfahrtgesellschaften und Fluglinien fiel stark. Nach den Verlusten der letzten Handelstage ist die Aktie von Carnival und Norwegian Cruise Line jeweils um mehr als 30 Prozent von ihren Höchstständen aus dem Jahr 2026 gefallen. Wachstumsstatistiken deuten weiterhin auf eine Wirtschaft hin, die vor sich hin tuckert, da der Boom bei den Rechenzentren die nachlassende Aktivität auf dem Immobilienmarkt und in anderen Bereichen ausgleicht. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management lag im August bei 54,6, verglichen mit 55,6 im Juli, da die Fabrikaktivität weiter zunahm, wenn auch mit geringerem Tempo. Die Zahl der offenen Stellen in den USA verbesserte sich, während die Neueinstellungen zurückgingen, da sich das Beschäftigungswachstum im Juli verlangsamte, wie aus der monatlichen Umfrage des Arbeitsministeriums zu offenen Stellen und zur Arbeitskräftefluktuation hervorgeht. Der Wettlauf um den Ausbau der KI-Infrastruktur ging einen weiteren Tag weiter. SB Energy, ein von SoftBank unterstütztes Unternehmen für KI-Infrastruktur, hat einen Börsengang angemeldet.

Asien
Mit zum Teil heftigen Abschlägen präsentieren sich die Leitbörsen in Südostasien am Mittwoch im späten Geschäft. Der japanische Nikkei-225 sinkt um 2,9 Prozent auf 64.271 Punkte - angeführt von Verlusten unter Halbleiterwerten. Softbank Group geben um 4,1 Prozent nach, Advantest verlieren 4,0 Prozent und Tokyo Electron fallen um 4,5 Prozent.

Obligationen
Die Rendite der zinssensiblen zweijährigen US-Staatsanleihe stieg am Dienstag um 0,044 Prozentpunkte auf 4,392 Prozent, den höchsten Schlussstand seit Januar 2025. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe erhöhte sich um 0,038 Prozentpunkte auf 4,795 Prozent, ebenfalls ein 20-Monats-Hoch. Die Rendite der 30-jährigen Anleihe stieg um 0,018 Prozentpunkte auf 5,266 Prozent. Dies war der fünfte Anstieg in Folge und sie liegt nur noch 5 Basispunkte unter den 19-Jahres-Hochs.

Analyse
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Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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