Markus Dennler: Wir sind heute zweifellos ein gereiftes Unternehmen, aber diese Reife bedeutet nicht, dass wir unsere disruptive DNA verloren haben. Wir sind nach wie vor ein sehr innovatives Unternehmen, angetrieben von einem progressiven Geist.
Marc Bürki: Absolut. Und wir haben die Energie eines Start-ups bewahrt, auch wenn wir nicht mehr die Bewertung eines Start-ups haben. Wir werden als etabliertes Unternehmen wahrgenommen, mit Kennzahlen, die eher denen einer klassischen Bank ähneln. Wenn man jedoch durch unsere Büros geht, spürt man deutlich die Atmosphäre eines Start-ups. Und wir wollen das unbedingt als einen unserer wichtigsten strategischen Vorteile beibehalten. Es ist mehr als ein Gefühl: Wir haben eine relativ flache Hierarchie, ein unternehmensweites Bonussystem sowie eine offene und transparente interne Kommunikation.
Markus Dennler: Der grösste Unterschied zu traditionellen Banken sind unsere kurzen Entscheidungswege. Wir können in sehr kurzer Zeit echte Neuerungen einführen. Diese Agilität ist eher mit der eines Start-ups vergleichbar.
Marc Bürki: Diese gleiche Agilität spiegelt sich auch darin wider, wie wir Innovationen intern fördern. Durch Initiativen wie unsere Innovation Days und den jährlichen Hackathon schaffen wir offene, kollaborative Plattformen, auf denen Ideen schnell in konkrete Lösungen umgesetzt werden können. Diese Veranstaltungen erfreuen sich grosser Beliebtheit und sind zu einem wichtigen kulturellen Merkmal innerhalb des Unternehmens geworden. Diese Kultur der schnellen Umsetzung hat Swissquote von Anfang an geprägt.