Morning News

Microsoft-Gewinn springt um 31 Prozent - Azure-Cloud-Umsatz über 100 Milliarden US-Dollar

Von Stefano Gianti
Veröffentlicht am Thu, 30.07.2026 - 00:00

Thema des Tages

Microsoft hat ein robustes Cloud-Wachstum und einen Anstieg der Zahl zahlender KI-Abonnenten gemeldet, während die Anleger weiterhin gespannt darauf blicken, ob sich die Ausgaben des Technologiekonzerns für Rechenzentren auszahlen werden. Der Umsatz von Microsoft stieg im Ende Juni abgelaufenen Quartal um 18 Prozent auf 90 Milliarden US-Dollar. Dies ist ein Zeichen dafür, dass sich das Wachstum der KI-Umsätze des Unternehmens beschleunigt und dass es weiterhin in Rechenzentren investieren wird. Der Nettogewinn stieg um 31 Prozent auf 35,8 Milliarden Dollar. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Wall Street, laut einem Durchschnitt von Dutzenden von Analysten, die von Factset befragt wurden. Die Aktie von Microsoft, die in diesem Jahr bisher um etwa 18 Prozent gefallen war, stieg im nachbörslichen US-Handel um 8 Prozent. Die Wachstumsrate von Azure lag im Quartal bei 43 Prozent und damit über der Wachstumsrate von 40 Prozent im Vorquartal. Die Investitionsausgaben von Microsoft erreichten im Quartal 41 Milliarden Dollar und entsprachen damit der Prognose des Unternehmens aus dem letzten Quartal. Der Umsatz von Microsoft im Geschäftsjahr betrug 331 Milliarden Dollar, ein Plus von 18 Prozent.

Schweizer Aktien

Der schweizerische Aktienmarkt hat zur Wochenmitte den Handel mit Abgaben beendet. Der SMI verlor 0,6 Prozent auf 14.486 Punkte. Bei den Einzelwerten holten Logitech zwischenzeitliche Verluste wieder auf und beendeten den Handel unverändert. Das Technologieunternehmen hatte mitgeteilt, dass es aufgrund eines Vorfalls in der Produktionsstätte eines Halbleiter-Zulieferers die zukünftige Nachfrage möglicherweise nicht decken könne. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte meldete Logitech für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,85 Dollar je Aktie. Dagegen ging es für die Aktien der UBS 0,9 Prozent nach oben. Von einem guten Ergebnis für das zweite Quartal sprachen die Analysten von Keefe, Bruyette & Woods. Eine starke Kundenaktivität habe zu guten Nettomittelzuflüssen in der Sparte Global Wealth Management geführt. Dies sei allerdings durch schwächere gebührenbasierte Zuflüsse und einen Rückgang der Beraterzahlen in den USA gedämpft worden. Die Investmentbank habe wie erwartet eine starke Leistung gezeigt. Auch der Aktienrückkauf im Volumen von 3 Milliarden US-Dollar bis zum zweiten Quartal des nächsten Jahres sei positiv. Tagesverlierer im SMI waren Richemont mit einem Minus von 2,7 Prozent. Auch ABB gaben um 1,5 Prozent nach. Für die Index-Schwergewichte Novartis und Roche ging es um bis zu 1,7 Prozent nach unten. Dagegen stiegen Nestlé um 0,4 Prozent.

Internationale Märkte

Europa
Mit einer uneinheitlichen Tendenz haben die europäischen Aktienmärkte zur Wochenmitte geschlossen. Der DAX schloss kaum verändert bei 25.460 Punkten, dabei profitierte er vom Plus des Index-Schwergewichts Rheinmetall, dessen Aktien nach guten Zahlen um 6,1 Prozent zulegten. Dagegen fiel der Euro-Stoxx-50 um 0,7 Prozent auf 6.249 Punkte. Die Analysten der Deutschen Bank bleiben für die Aktie von BASF (+3,9%) konstruktiv gestimmt. Einer der drei Gründe der Analysten ist die attraktive Kapitalrückgabe an die Aktionäre von insgesamt 7,5 Prozent im Jahr. Mit dem anhaltenden Abverkauf der Chipwerte schlossen Infineon 5,7 Prozent tiefer. Gute Zahlen hat auch die Deutsche Bank (+1,1%) abgeliefert. Entscheidender Ertragstreiber war ein sehr starkes Investment Banking. Kering schossen nach Zahlen um 16,9 Prozent nach oben, während Hermes 11 Prozent tiefer aus den Tag gingen. Der Investment Case von EssilorLuxottica (-2,1%) bleibt ein Balanceakt, meinten die Analysten von Bernstein. Der Brillen-Konzern verzeichnete im Quartal bis Juni eine leichte Verlangsamung des Umsatzwachstums. Danone fielen um 2,3 Prozent trotz guten Wachstums der Absatzmenge. Allerdings hatte es beim Kurs hier schon viele Vorschusslorbeeren gegeben, hiess es.

USA
US-Aktien sind stark gefallen, nachdem die US-Notenbank die Zinssätze in einer Spanne zwischen 3,5 Prozent und 3,75 Prozent beliess. Der Dow Jones Industrial Average fiel um 1.153,18 Punkte oder 2,19 Prozent auf 51.594,14 Punkte, der grösste Rückgang für den Blue-Chip-Index seit April 2025. Der breit gefasste S&P 500 verlor 112,63 Punkte oder 1,52 Prozent auf 7.316,15 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite fiel um 433,97 Punkte oder 1,74 Prozent auf 24.442,94 Punkte und liegt nun fast 10 Prozent unter seinem Schlussrekord vom Juni. Die Aktie von VF Corp. verlor 17 Prozent, da die Umsatzschwäche bei der Skatewear-Marke Van's des Bekleidungsherstellers die Stärke anderer Marken wie North Face zunichtemachte. Die Aktie von Procter & Gamble gab 1,9 Prozent ab, nachdem der Hersteller des Waschmittels Tide und anderer Haushaltswaren einen Gewinnrückgang im zweiten Quartal verzeichnete. Der Teilsektor der Medizingeräte war ein Lichtblick. GE HealthCare, einer der weltweit grössten Hersteller von Magnetresonanztomographen, verzeichnete einen Anstieg der Quartalsaufträge. Die Aktie stieg um 12 Prozent auf 71,90 Dollar. Die Aktie von Hims & Hers rutschte um 15 Prozent auf 25 Dollar ab, nachdem die Federal Trade Commission eine Klage gegen den Telemedizin-Anbieter eingereicht hatte. Sie wirft ihm vor, medizinische Informationen von Kunden an Drittanbieter weitergegeben zu haben

Asien
Die Aktienkurse in Asien entwickeln sich am Donnerstag uneinheitlich. Der Leitindex Nikkei 225 schloss den Vormittagshandel bei 62.218,41 Punkten, was einem Anstieg von 784,22 Punkten bzw. 1,28 Prozent entspricht, nachdem er zuvor ein Tief von 61.049,70 Punkten erreicht hatte. Im Technologiesektor legt Advantest um fast 13 Prozent zu, Screen Holdings gewinnt fast 3 Prozent und Tokyo Electron steigt um fast 5 Prozent. In anderen Teilen Asiens notiert Neuseeland 1,5 Prozent im Minus, während China, Hongkong, Singapur und Malaysia jeweils um 0,2 bis 0,6 Prozent nachgeben. Südkorea und Taiwan verzeichnen Kursgewinne von 4,3 bzw. 1,9 Prozent. Indonesien verzeichnet einen Anstieg um 0,4 Prozent. Die Rohölpreise schossen am Mittwoch in die Höhe, nachdem der Iran Überraschungsangriffe auf US-Stützpunkte in Jordanien gestartet hatte. West Texas Intermediate-Rohöl mit Lieferung im September stieg um 5,55 US-Dollar bzw. 7,00 Prozent auf 84,81 US-Dollar pro Barrel.

Obligationen
Die Reaktion des US-Marktes für Staatsanleihen auf die Zinspause der Fed war gemischt. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg um 0,017 Prozentpunkte auf 4,621 Prozent, während die Rendite der 2-jährigen US-Staatsanleihen um 0,040 Prozentpunkte auf 4,235 Prozent sank. Die Rendite der 30-jährigen Anleihe stieg um 0,046 Prozentpunkte auf 5,142 Prozent.

Analyse
Berenberg erhöht Sika-Ziel auf 233 (226) CHF - Buy
Kursziel SIG: Vontobel erhöht auf 15,50 (13,50) CHF - Hold
Rating Swatch: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Reduce) - Ziel 225 (180) CHF

Switzerland

Mit Leidenschaft in der Schweiz gestaltet

Seien Sie sich des Risikos bewusst

Der Handel mit Hebelprodukten auf der Forex-Plattform, wie zum Beispiel Forex, Spot-Edelmetalle und Differenzkontrakte (CFDs), birgt aufgrund der Hebelwirkung ein erhebliches Verlustrisiko und ist womöglich nicht für alle Anlegerinnen und Anleger geeignet. Berücksichtigen Sie Ihre Erfahrung, Anlageziele, Vermögenswerte, Einkünfte und Risikobereitschaft, bevor Sie ein Konto bei Swissquote eröffnen. Verluste sind theoretisch unbegrenzt und Sie müssen eventuell zusätzliche Zahlungen leisten, wenn Ihr Kontostand unter die erforderliche Margenhöhe fällt. Daher sollten Sie keine Spekulationen, Anlagen oder Absicherungsgeschäfte mit Kapital tätigen, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können, das Sie geliehen haben, das Sie dringend benötigen oder das für Ihren persönlichen Bedarf oder den Lebensunterhalt Ihrer Familie notwendig ist. In den letzten 12 Monaten haben 68.22% der Privatanlegerinnen und Privatanleger beim Handel mit CFDs entweder Geld verloren, bei der Schliessung ihrer Position den Verlust ihrer gesamten Margin erlitten oder nach Schliessung ihrer Position einen Negativsaldo verzeichnet. Sie sollten sich aller mit dem Forex-Handel verbundenen Risiken bewusst sein und den Rat einer unabhängigen Finanzberatung einholen, falls Sie sich nicht sicher sind. Weitere Einzelheiten, einschliesslich Informationen über die Hebelwirkung, die Funktionsweise von Margins sowie die Kontrahenten- und Marktrisiken entnehmen Sie bitte unserem Risikohinweis für Forex und CFD. Der Inhalt dieser Website stellt Werbematerial dar und wurde keiner Aufsichtsbehörde gemeldet oder übermittelt.

KI-generierte Inhalte

Einige der visuellen Inhalte auf unserer Website wurden mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generiert und/oder verbessert. Alle Inhalte werden jedoch einer gründlichen Überprüfung und Freigabe durch Menschen unterzogen, um ihre Richtigkeit, Relevanz und Übereinstimmung mit den Bedürfnissen unserer Nutzenden und unserer Kundschaft sicherzustellen.