Morning News

Samsung sieht Quartalsgewinn auf Rekordniveau

Von Stefano Gianti
Veröffentlicht am Thu, 08.10.2026 - 00:00

Thema des Tages

Samsung Electronics erwartet für das laufende Quartal erstmals ein operatives Ergebnis von über 80 Milliarden Dollar und setzt damit die Serie an Rekordgewinnen fort. Der weltweit grösste Speicherchiphersteller profitiert weiter vom Boom der künstlichen Intelligenz. Das operative Ergebnis für die drei Monate bis Ende September wird im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um fast das Neunfache auf 107,4 Billionen Won steigen, was etwa 80,18 Milliarden Dollar entspricht, wie das Unternehmen mitteilte. Der prognostizierte Gewinn übertrifft den bisherigen Rekord von Samsung von rund 89 Billionen Won aus dem zweiten Quartal und entspricht weitgehend den Markterwartungen. Auch beim Quartalsumsatz wird ein Rekordwert erwartet: Das Unternehmen prognostiziert mehr als eine Verdoppelung des Umsatzes auf 195 Billionen Won. Von Facset befragten Analysten schätzten zuletzt mit 206,810 Billionen Won aber mehr. Die Aktie fällt um 1,8 Prozent.

Schweizer Aktien

Der schweizerische Aktienmarkt hat sich an einem rabenschwarzen Börsentag am Mittwoch deutlich besser geschlagen als die übrigen Handelsplätze in Europa. Der SMI hielt sich dank der Stärke der defensiven Schwergewichte wacker und gewann gegen den europäischen Markttrend 0,1 Prozent auf 13.808 Punkte. Nestlé, Roche und Novartis kletterten um 0,5 bzw. 2,9 und 2,4 Prozent. Novartis verkündete zudem positive Studiendaten zu Remibrutinib. Im Gesundheitsbereich waren auch Sandoz (+1,1%) gesucht - Alcon schlossen immerhin knapp im Plus. Auch andere defensive Titel wie Swisscom (+2,9%) wurden von Anlegern angesteuert. UBS verloren im Verbund europäischer Finanzwerte 3,1 Prozent - trotz eines positiven Kommentars der Deutschen Bank. Unter den Nebenwerten kletterten Montana Aerospace um 3,1 Prozent, der Luftfahrtexperte hatte im Zuge einer Investorenveranstaltung in Rumänien die Wachstumsstrategie bekräftigt. Nach einer Abstufung durch die UBS sanken Polypeptide um 0,3 Prozent.

Internationale Märkte

Europa
Sehr schwach sind die europäischen Börsen am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Vorangegangene Entspannungssignale bei den Ölpreisen und der Fiskalpolitik Frankreichs wurden von weltweiten und teils explosiven Renditeanstiegen zunichte gemacht. Der DAX fiel um 1,4 Prozent auf 25.104 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verlor 1,5 Prozent auf 6.180 Zähler. Die Händler sprachen von typischen "Krisen-Umschichtungen" in Branchen, die als Sichere Häfen gelten: So führten die Branchen der Telekom- und Gesundheitswerte die Gewinner an. Auch Nahrungsmittel und Haushaltsgüter stiegen ins Plus. Deutsche Telekom im DAX legten um 2,2 Prozent zu. Zu den grössten Verlierern zählten Technologiewerte mit 2 Prozent Abschlag. Der Sektor wurde von steigenden Zinsen doppelt in die Zange genommen: Zum einen sank ihre Aktienbewertung, zum anderen erhöhten sich ihre Ausgaben durch die massiven KI-Investitionen. Hauptverlierer waren BE Semiconductor mit minus 8,5 Prozent. Sie wurden seit dem Vortag von heftigen Abstufungen belastet, unter anderem durch Barclays, Bank of America und UBS. Aber auch STMicro verloren 4,1 Prozent, Infineon im DAX sogar 5,8 Prozent. Bei Puma ging es 3,8 Prozent nach oben. Kurstreiber war der schnelle Abschluss des Anteilskaufs durch Anta Sports. Die Chinesen sind nun mit 29,06 Prozent der grösste Aktionär bei Puma. Analysten setzen darauf, dass dadurch die Marktdurchdringung in China besser werden wird.

USA
Der Dow Jones Industrial Average fiel am Mittwoch um 341,41 Punkte oder 0,66 Prozent auf 51179,87. Der S&P 500 verlor 17,16 Punkte oder 0,22 Prozent auf 7801,77 und gab damit von einem Rekordhoch nach. Der technologielastige Nasdaq Composite rutschte um 61,20 Punkte oder 0,22 Prozent auf 27538,69 ab. Der Russell 2000-Index für Small-Cap-Aktien gab um 1,3 Prozent auf 2793,20 nach und liegt damit rund 9 Prozent unter seinen Rekordhochs von Anfang des Jahres. Der börsengehandelte Fonds SPDR S&P Homebuilders, der einen Korb von Bauunternehmen abbildet, gab um 2,6 Prozent nach und liegt nun seit Jahresbeginn um mehr als 8 Prozent im Minus. Die Aktien von Traktoren- und Mähdrescherherstellern gaben kräftig nach, nachdem die Federal Trade Commission und das Landwirtschaftsministerium eine Untersuchung wegen potenzieller wettbewerbswidriger Praktiken auf den Märkten für landwirtschaftliche Geräte eingeleitet hatten. Deere verlor 3,8 Prozent auf 656,87 Dollar. Agco sank um 6,1 Prozent auf 109,15 Dollar. Caterpillar büsste 5,7 Prozent ein und schloss bei 813,83 Dollar. SPACEX (-2,5 %): Das Raumfahrtunternehmen führt laut Informationen der „Financial Times“ Gespräche mit Banken und Vermögensverwaltern über die Aufnahme eines Kredits in Höhe von 40 Milliarden Dollar, der für den Kauf von NVIDIA-Chips (-1 %) bestimmt sein soll. Dieser Betrag entspricht laut FactSet-Konsens nahezu dem für SpaceX in diesem Jahr prognostizierten Umsatz von 44,5 Milliarden Dollar.

Asien
Erneut abwärts geht es an den Börsen in Ostasien am Donnerstag. Um 1,7 Prozent nach unten geht es in Seoul mit dem Kospi vor dem langen Feiertagswochenende. Am Freitag bleiben die Börsen in Südkorea geschlossen. SK Hynix gibt um 1,6 Prozent nach. Positiv werden die Zahlen von LG Energy Solutions (+3,6%) aufgenommen. In Tokio fällt der Nikkei-225-Index um 1 Prozent, der breiter gefasste Topix sinkt um 1,2 Prozent. Japanische Anleger trennen sich vor allem von Aktien der Maschinenbauer und Handelskonzerne. Komatsu verbilligen sich um 6,2 und Mitsui um 2,8 Prozent. Später am Donnerstag werden die Einzelhändler Fast Retailing (-0,2%) und Seven & i Holdings (+0,1%) Zahlen vorlegen. In Shanghai, wo nach einer mehrtägigen Feiertagspause erstmals wieder gehandelt wird, zeigt sich der Composite-Index 0,3 Prozent niedriger. In Hongkong verliert der Hang-Seng-Index 0,7 Prozent. Die Aktie von Shein klettert um 6,3 Prozent.

Obligationen
Am US-Rentenmarkt stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen zur Wochenmitte um 0,006 Prozentpunkte auf 5,276 Prozent, während die Rendite der 2-jährigen US-Staatsanleihen um 0,027 Prozentpunkte auf 4,762 Prozent sank. Die Rendite der 30-jährigen Anleihe legte um 0,020 Prozentpunkte auf 5,660 Prozent zu und stand damit kurz vor ihrem höchsten Stand seit 2002.

Analyse
Berenberg erhöht Ziel VAT Group auf 695 (640) CHF - Hold
Kursziel Amrize: Research Partners senkt auf 46,50 (49) CHF - Kaufen
Kursziel Glencore: Morgan Stanley erhöht auf 7,10 (6,00) GBP - Overweight


Erstellt von MBI Martin Brückner Infosource GmbH & Co. KG im Auftrag von Swissquote. Alle Informationen wurden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Für Verzögerungen und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

Switzerland

Mit Leidenschaft in der Schweiz gestaltet

Seien Sie sich des Risikos bewusst

Der Handel mit Hebelprodukten auf der Forex-Plattform, wie zum Beispiel Forex, Spot-Edelmetalle und Differenzkontrakte (CFDs), birgt aufgrund der Hebelwirkung ein erhebliches Verlustrisiko und ist womöglich nicht für alle Anlegerinnen und Anleger geeignet. Berücksichtigen Sie Ihre Erfahrung, Anlageziele, Vermögenswerte, Einkünfte und Risikobereitschaft, bevor Sie ein Konto bei Swissquote eröffnen. Verluste sind theoretisch unbegrenzt und Sie müssen eventuell zusätzliche Zahlungen leisten, wenn Ihr Kontostand unter die erforderliche Margenhöhe fällt. Daher sollten Sie keine Spekulationen, Anlagen oder Absicherungsgeschäfte mit Kapital tätigen, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können, das Sie geliehen haben, das Sie dringend benötigen oder das für Ihren persönlichen Bedarf oder den Lebensunterhalt Ihrer Familie notwendig ist. In den letzten 12 Monaten haben 68.22% der Privatanlegerinnen und Privatanleger beim Handel mit CFDs entweder Geld verloren, bei der Schliessung ihrer Position den Verlust ihrer gesamten Margin erlitten oder nach Schliessung ihrer Position einen Negativsaldo verzeichnet. Sie sollten sich aller mit dem Forex-Handel verbundenen Risiken bewusst sein und den Rat einer unabhängigen Finanzberatung einholen, falls Sie sich nicht sicher sind. Weitere Einzelheiten, einschliesslich Informationen über die Hebelwirkung, die Funktionsweise von Margins sowie die Kontrahenten- und Marktrisiken entnehmen Sie bitte unserem Risikohinweis für Forex und CFD. Der Inhalt dieser Website stellt Werbematerial dar und wurde keiner Aufsichtsbehörde gemeldet oder übermittelt.

KI-generierte Inhalte

Einige der visuellen Inhalte auf unserer Website wurden mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) generiert und/oder verbessert. Alle Inhalte werden jedoch einer gründlichen Überprüfung und Freigabe durch Menschen unterzogen, um ihre Richtigkeit, Relevanz und Übereinstimmung mit den Bedürfnissen unserer Nutzenden und unserer Kundschaft sicherzustellen.